28. Februar 2008

Die SVP schweigt - Jasmin Hutter ist zu keiner Stellungnahme bereit

Die SVP war die stolze Gewinnerin der Wahlen 2007, und benahm sich dementsprechend abgehoben. Doch die harte Landung des stolzen Schwanes kam prompt, als ihr Maskottchen, nein nicht Zottel, der andere Bock, aus dem Altherren-Rat rausgeschmissen wurde. Wer so eitel ist, kann so etwas schwer ertragen. Doch ist die Politik eigentlich nicht der Ort für Eitelkeit, dafür gibt’s den Fussball. So fand ich das sehr verstörend, dass die Partei laberte die Regierung hätte den Volkswillen nicht wahrgenommen, nur weil ein einziger Mann nicht mehr im Bundesrat vertreten ist. Nach der Abwahl Blochers vermeldete die SVP, dass die beiden Bundesräte Schmid und Widmer-Schlumpf nicht mehr in der SVP-Fraktion seien. Die SVP zog sich also aus ihrer Verantwortung und ist nicht mehr in der Regierung vertreten. Ich frage mich nun, wer den Volkswillen nicht wahrnimmt. Bei einem Wähleranteil von 30% ist man nicht einmal mehr in der Regierung vertreten, und das soll Volkeswillen sein? In diesen Diskussionen hat sich vor allem eine besonders dumm hervorgetan – Jasmin Hutter. Die Jung-Nationalrätin machte mich mit ihren Äusserungen wütend, als ich dann per Zufall noch auf ihre Homepage geriet, konnte ich nicht anders und musste sie einige Dinge fragen. Bis heute hat sie meinen Brief nicht beantwortet...

Nur für Euch, liebe Leser, der unbeantwortete Brief an Jasmin Hutter.
(Um den Brief lesen zu können, nur auf das Bild klicken.)


27. Februar 2008

Vincent Raven - the next Uri Geller


Die Schweizer befinden sich momentan ja richtig im Hoch, auf jeden Fall auf dem Volksverdummungs-Sender ProSieben. Patrick Nuo wurde zweiter in der Sturz- und Knochenbruch-Show "Stars auf Eis". Die Hoffnung, dass der Sänger ordentlich auf die Schnauze fällt, sich den Kehlkopf kaputt macht und nicht mehr singen kann, war leider vergebens. Dann Stefanie Heinzmann, eine Walliserin, die in der Schweiz die meisten nicht einmal verstehen und die noch nicht mal Englisch kann, gewann den Songcontest von Stefan Raab und singt nun ein englisches Lied.

Und jetzt der Knüller: Der Patrick Swayze Verschnitt Vincent Raven ist der nächste Magier-König. Das sinnlose Aneinanderreihen von Buchstaben und vier widerliche Aasgeier haben dem trägen Scharlatan gereicht, um 100 000 Euro zu verdienen. Und nur, weil er früher keine Kollegen hatte, wurde er zum Rabenvater. Sodomismus ok, polygamer Sodomismus geht ja auch noch, aber mit Raben? Ein Tier, für das die meisten Menschen nur gerade eine Ladung Schrot übrig haben? Der hat doch einen Vogel. Aber leider hat es Katja Flint ja verpasst, solch gottlosem Treiben Einhalt zu gebieten. Zweimal hatte sie die Gelegenheit, den wehrlosen Rabenflüsterer im Sarg einzuäschern. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, das richtige Holzpijama abzufackeln. Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass Vincent Raven möglichst schnell den verbogenen Löffel abgibt.

Nur Mut, alter Zausel!

Wie heisst es doch so schön: Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!


Nach Baschis "Bring en hei" - Das Frivol Magazin wärmt auf!

Ja, es ist wieder Saison für aufgewärmten Bockmist. Waren es in den 90-ern die unsäglichen Technocovers, ist es heute Baschi mit einem...oh, genau: Techno-Cover, seines sonst schon schlechten Songs „Bring en hei“. Was eigentlich die rüde Aufforderung seines Produzenten an seinen Assistenten war, Baschi endlich aus dem Studio nach hause ins Bett zu bringen. Da schon 22.00 Uhr durch war, und der kleine Baschi nicht so lange aufbleiben darf, weil er sonst am nächsten Tag wegen seiner Müdigkeit so aufgedreht ist. Doch Baschi roch den grossen Hit und nuschelte zu lauen Gitarrenriffs, diesen Satz bis zum Geht-nicht-mehr ins Mikrophon. So entstand der Hit, der uns fast die WM `06 zerstörte und nun will uns Baschi diesen abgelutschten Song noch einmal andrehen: SF und UEFA sei dank.

Und wenn solche Irrenanstalten wie die UEFA und SF Reste von gestern aufwärmen, kann das Frivol-Magazin das auch und bringt ebenfalls Altes mit neuem Touch.

Unsere Liste der Top-Resteverwertung nach „Bring en hei“:


Mutters aufgewärmten Kartoffelstock von gestern, jetzt mit Bohnen.


















Revival des Helmut Kohl - als Gemüse.























Ötzi, aufgetaut, jetzt mit lustigem Hut.




















Und die Action-Figur Adolf Hitler mit neuem Accessoir: Neu! Kauft euch „Adolf Hitler Maler“!

Neues vom Blick

Endlich sagt's mal einer:


26. Februar 2008

Mund auf und staunen - Der Frühling ist gerettet

Nun ist die gute Meldung offiziell. Ex-Miss-Schweiz Anita Buri hat sich von Marc Hodel scheiden lassen. Zuletzt konnte auch der vielversprechende Name des ehemaligen GC-Verteidigers die frühere Klubschlampe nicht zum Bleiben überzeugen. Als die Nachricht von der Scheidung publik wurde, sollen übrigens auffällig viele GC-Spieler nicht zum Training erschienen sein. Torhüter Eldin Jakupovic wurden vorerst die besten Chancen bei Buri eingeräumt, da die beiden eine wichtige Gemeinsamkeit aufweisen: Beide wissen, wie es ist, wenn man jeden reinlässt.

Beruflich ergeben sich mit der Trennung für Buri aber einige Schwierigkeiten, da ihr früherer Job als Mannschafts-Luder bei all ihren Lieblingsklubs bereits vergeben ist. In Basel sieht Gigi Oeri diesen Job als Chefsache an, und auch Mascha Santschi steht immer noch auf Young Boys. In Thun wurde Buri der Rang sogar von einer Minderjährigen abgelaufen.

Da ein Transfer zu einem anderen Klub also ausgeschlossen war, wechselte Buri gleich die Sportart. Sie hat mit "Tour de Suisse"-Chef Armin Meier einen Ex-Radler gefunden, der nicht das gleiche Defizit wie Lance Armstrong aufweist und sich dank jahrelangem Dopingkonsum so richtig spritzig fühlt. Ob die beiden schon an Kinder denken ist dem Frivol-Magazin leider nicht bekannt. Sollte es aber so sein, sind wir überzeugt, dass Anita Buri nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz auch noch Miss Geburt wird.

Fortsetzungs-Krimi: Die Rosen Verschwörung - 2. Teil: Gefangen

Veröffentlicht auf students.ch

Der Kopf schmerzt, als Kelvin wieder erwacht. Er will die Beule ertasten, damit er sehen kann, wie gross sie ist. Doch seine Arme lassen sich nicht bewegen. Er ist an einen Stuhl gefesselt. Kelvin versucht sich zu befreien, indem er seine Arme windet, doch der Versuch scheitert kläglich und er muss aufgeben, weil das Seil in sein Fleisch schneidet und es anfängt zu bluten. Vor ihm steht ein Tisch, wie er in der schwachen Beleuchtung erkennen kann. Das Licht kommt von einem kleinen vergitterten Fenster am anderen Ende des Raumes. Er schaut sich weiter um. Sein Nacken schmerzt, wenn er seinen Kopf bewegen will, doch das ist ihm egal, er will wissen, wo er hier gelandet ist. Doch das Tageslicht ist zu schwach, um den Raum richtig auszuleuchten. Das einzige das er noch entdecken kann, sind die Rohre an der Decke. Der modrige Geruch lässt ihn vermuten, dass er sich in einem Keller befinden muss. So blickt Kelvin in die schwarze Leere. Er kann nichts erkennen, er hört auch keine Stimmen oder sonstige Geräusche – es ist mucksmäuschenstill. Er weiss nicht, ob er rufen soll, damit ihn jemand hört, oder ob er lieber still bleibt, damit sein Entführer nicht merkt, dass er schon wach ist. Sein Ungewissen und seine Angst lassen ihn stumm bleiben. „In was bin ich da nur hineingeraten“, überlegt er sich. Ihm ist klar, dass seine Entführung mit dem Mord an Mario zu tun haben muss. Leider weiss er zu wenig über die Freizeitbeschäftigungen seines Kollegen, doch dass er in irgendwelchen komischen Kreisen verkehrte, da ist sich Kelvin sicher. Er überlegt eine Weile, was sein Mitstudent getan haben könnte, da übermannt ihn wieder die Müdigkeit.

Nach einer Weile weckt Kelvin ein Geräusch. Eine Türe geht auf, die Türe zu seinem Raum. „Es kommt jemand“, flüstert Kelvin vor sich hin. Dann sieht er eine schwarze Gestalt die Treppe herunterkommen. Kelvin will jetzt wissen, was das Ganze hier soll und ruft: „Warum haltest du mich hier fest? Was habe ich dir getan?“ Die Gestalt zuckt kurz zusammen, hat sich aber schnell wieder gefangen. Sie trägt zwei Schüsseln in ihren Händen, kommt auf ihn zu und stellt die Schüsseln auf den Tisch vor Kelvin. „Sprich mit mir, was soll das hier bedeuten?“ Doch die Gestalt dreht sich um und verschwindet wieder die Treppe hinauf. „Und wie soll ich essen, ohne meine Hände?“, ruft Kelvin der Gestalt noch nach, doch die verschwindet ohne Worte hinter der Tür. Kelvin schaut sich an, was ihm hier kredenzt wurde. In der einen Schüssel sind rote Bohnen, die noch leicht dampfen, wie er noch knapp erkennen kann, in der anderen Wasser. Es sind weniger Schüsseln, als Fressnäpfe für Hunde, in denen er sein dürftiges Mahl bekam. Jetzt wurde ihm auch bewusst, wie er essen sollte. Sein Entführer will ihn demütigen, indem er ihn zwingt, wie ein Hund zu fressen. Eigentlich sträubt er sich innerlich dagegen, seinem Entführer diesen Gefallen zu tun. Doch er konnte seit seiner Ankunft in der Schweiz noch nichts zu sich nehmen, und sein Hungergefühl ist nicht gerade klein. Der Dampf der roten Bohnen steigt ihm in die Nase und er kann sich nicht mehr zurückhalten. Er hält seinen Kopf über den Futternapf und schnappt nach ein paar Bohnen. Sie sind noch heiss und er muss die Hälfte wieder ausspucken, damit er sich nicht den Mund verbrennt. Danach leckt er Wasser aus der anderen Schüssel. Es gelingt ihm immer besser, die heissen Bohnen richtig zu schnappen und so kann er seinen Hunger stillen. Sein ganzer Mund, sein T-shirt und der ganze Tisch ist voller Sauce als er mit dem Essen fertig ist, doch er ist satt. Nach kurzer Dauer geht die Türe wieder auf und die kleine Gestalt kommt hinunter getrippelt. Ihm fällt auf, dass die Gestalt trotz ihrer gebückten Haltung ziemlich grazil läuft. Wieder fragt er sie, was das ganze soll, und wieder antwortet sie ihm nicht. Der Kopf der Gestalt ist verdeckt unter einer Kapuze, doch als die Gestalt sich über die Schüsseln beugt, fallen der Gestalt ihre langen Haare aus der Kapuze. Kelvin erschrickt: „Es ist ein Mädchen!“

20. Februar 2008

Schwule Fussballer - Religion und Sexualität

Nach dem Seite-3-Girl enthüllte der Blick mal wieder etwas ganz schmackhaftes: Schwule Fussballer. Den meisten war schon immer klar, dass Fussballer schwul sein müssen. Wer sich so zurecht macht, um unter Männer ein bisschen zu "spielen", oder gleich bei der kleinsten Berührung und Kratzer schreit wie am "Spiess", der muss die feminine Seite verinnerlicht haben und sucht nach kräftigen Schultern, die ihn beschützen.

Doch Fussball ist Religion, und Religion tut sich schwer mit der Sexualität, wie man zur genüge an den Sex-Skandalen der Priester sehen konnte. So wird Sexualität schnell unter den Teppich gekehrt und weggeschaut, wenn Beckham, nachdem er sich nach seinem Duschmittel bücken musste, wieder roten Analausfluss hat. Oder wenn immer mehr Kinder nicht mehr in die Kirche gehen wollen.

Soweit sind wir also in unserer hochsexualisierten Gesellschaft.

Übrigens: Das Frivol Magazin ist auch eine Religion, und das Pferd in unserem Stall wird nicht nur zum Reiten gebraucht...das wird ab und zu auch so richtig durchgestriegelt.

14. Februar 2008

Endlich: Obama schlägt Clinton

Was niemand mehr für möglich hielt, ist endlich eingetroffen:
Barack Obama verpasst der hysterisch grinsenden und winselnden Hillary ein saftige Ohrfeige.

Bravo, Obama, damit hast Du unsere Stimme verdient (theoretisch).

Vermisste Katzen von Holderbank: Täter gefunden!

Das Frivol-Magazin deckt auf: So sieht der Katzengourmet aus...


13. Februar 2008

Aus dem Labor entwischt und gleich Stunk gemacht - Dr. G. über Couchepin und Mörgeli

In unseren Labors züchten wir hochpotente Reime- und Textemonster um in Zukunft die ganze Welt mit unseren Wortakrobaten zu erobern. Wie ja jeder weiss, sind Worte stärker als Waffen und um die Weltherrschaft zu erlangen, das oberste Ziel des Frivol Magazins, reicht eine schnöde Atombombe leider nicht aus.

So tüfteln wir seit einigen Jahren an menschenähnlichen Wesen herum, um DIE Wortwaffe zu finden. Unser grösstes Projekt und auch das erfolgreichste ist "Dr. G.". Bereits einmal konnte er uns entkommen und textete unser Gästebuch voll, nun ist er uns schon wieder entwischt und lässt nun die beiden Kontrahenten im Mengele-Mörgeli-Skandal wissen, was Sache ist.

Wir konnten zwei Briefe von Dr. G. ausfindig machen. Den einen an Couchepin und den anderen an Mörgeli.

Der Brief an Couchepin:
Vielen Dank Herr Couchepin
Ihre Affinität zu Vergleichen mit dem Dritten Reich sorgt doch immer wieder für grosse Erheiterung. Und auch wenn ihre Kollegen in der Politik nicht alle darüber lachen können, wir können's. Schön ist vor allem, dass Sie Ihren Spruch nach den verhaltenen Reaktionen in der Kommission noch einmal wiederholt haben, um doch noch einige Lacher zu erhaschen. Wir sehen schon, Sie haben das Wesen eines Running Gags begriffen. Bei aller Freude müssen wir Ihnen hier dennoch mitteilen, dass Ihr Vergleich hinkt. Herrn Mörgeli mit Dr. Mengele zu vergleichen... Schliesslich ist Herr Mörgeli ja Propagandaminister und linientreuer Parteisoldat.
Ein kleiner Tipp auch noch für Ihre Deutschlandreise. Auch wenn Sie ein Freund von Nazi-Vergleichen sind und auch wenn Sie das Prinzip des Running Gags begriffen haben. Sprechen sie die Bundeskanzlerin unseres nördlchen Nachbarn bitte nicht mit Frau Eva Braun an. Darüber kann in Deutschland niemand lachen, noch nicht einmal vereinzelte Kommissionsmitglieder. Auch nicht bei mehrmaligem Wiederholen...


Der Brief an Mörgeli:
Lieber Christoph
Mit viel Erstaunen haben wir in der Tagesschau einen ganz bizarren Zufall beobachtet. Welch ungeheuer glückliche Fügung doch für dich, dass du just in der letzten Woche in der im KZ Buchenwald zugegen warst. Warst du wirklich beruflich da und es war Schicksal? Das würde ja bedeuten, dass Gott SVP-ler ist. Oder machst du öfters Ferien an solch traurigen Orten und vergnügst dich dann mit kleineren Güterzugfahrten? Was man halt so tut, als Vizepräsident der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Hat dich das Schweizer Fernsehen auf Kosten der Steuerzahler kurz nach Buchenwald geflogen, um einen dummen Scherz zur Staatskrise aufzublasen? Wir wissen es nicht.
Wir wissen aber, dass dich der Vorfall sehr mitgenommen hat. Denn dir ist das Andenken der vielen ermordeten Juden sehr wichtig. So wichtig, dass du gegen den Willen der Stiftung Buchenwald – in der drei ehemalige Häftlinge des Lagers einsitzen – ein Interview mit dir im KZ hast machen lassen. Wir sind gerührt!

12. Februar 2008

Endlich! Die Lösung im Gammelfleisch-Skandal



Laufend erbricht man sich nach dem Besuch beim Türken, oder kackt braunes Wasser nach einem Züri Gschnätzlets im „Heimetli“, der alten Spelunke um die Ecke. Die Zeitungen sind voll von Berichten über Gammelfleisch und vergiftetem Biofleisch, doch was machen mit all der verdorbenen Ware?

Es gibt sie noch, die innovativen deutschen Unternehmen. Schon verloren geglaubt, unter all dem Gejammer, ist eine Firma ihrem Namen gerecht geworden. Nachdem die Berichte über das Gammelfleisch in der ganzen Welt gelesen wurde, sank die Nachfrage nach Ekelfleisch rapide. Vorher war es noch total „IN“, sich den Magen verderben zu lassen (man siehe Mc Donalds), doch die Journalisten haben es geschafft das verdorbene Fleisch schlecht dastehen zu lassen und einen Trend zu tilgen. Gammelfleisch ist einfach nur noch „OUT“. „Gammel Engineering“ musste also nach einer anderen Möglichkeit Ausschau halten, um die riesigen Bestände an schlechtem Fleisch loszuwerden.

Die Lösung war nicht weit entfernt. Nach all den Diskussionen zur Klimaerwärmung war das Ergebnis klar. Da die giftigen Stoffe im Ekelfleisch stark brennbar sind, wurde kurzerhand eine „Hackschnitzelheizung“ entworfen. Diese Heizung brennt nur mit Hackschnitzel der übelsten Sorte. Haben Sie wieder einmal Fleischreste zu lange herumstehen lassen? Kaufen Sie Ihr Fleisch nur beim Billiganbieter, und wissen nun nicht, was mit dem Fleisch anstellen, und der Katze wollen Sie dieses Fleisch auch nicht antun? Dann ist diese Heizung ihre Rettung und der Gammelfleischberg innert kürzester Zeit in eine wohlige Wärme umgewandelt.

Wir finden, diese innovative Idee hat den Unternehmerpreis garantiert verdient! Hut ab!

11. Februar 2008

Fortsetzungskrimi: Die Rosen Verschwörung (1. Teil)

Veröffentlicht im students.ch-Printmag (18.02.2008) und auf www.students.ch.

Es ist stickig und heiss, und die schmutzige Wäsche hat sich immer noch nicht von selbst gewaschen. Der stechende Geruch von Schweiss, der sich wochenlang in die dreckigen Kleider frass, erfüllt das kleine Zimmer im Studentenwohnheim. Kelvin schmeisst seine Reisetasche hin, die ihn nach Ayia Napa begleitet hat. Drei Wochen saufen schwächt den schmächtigen Körper. Er schiebt die Post beiseite, die sein Komillitone Mario fein säuberlich auf seinem Bett platziert hat und legt sich hin. Er greift zum ersten Brief. Der Brief ist nicht adressiert. Kelvin öffnet das Couvert und zieht das Stück Papier heraus. „Komm so schnell du kannst zu mir! Wir müssen reden! Gezeichnet: Mario“. Kelvin überlegt, ob der Typ wohl noch Geld fürs Postholen will. Mario besuchte mit Kelvin letztes Semester den Kurs „Weibliche Führungskräfte – Eine Erfolgsstory“, für den er sich nur eingeschrieben hatte, weil da die Frauenquote am höchsten war. Der einzige männliche Student neben ihm war eben Mario, der sich bereit erklärt hat, den Postdienst zu machen, während Kelvin in Ayia Napa abfeierte.

Die kleine Wohnung die Mario bewohnt, befindet sich gleich um die Ecke des Studentenheims. Trotz der Müdigkeit nimmt Kelvin den Brief und macht sich auf den Weg zu Mario. Schliesslich ist er ihm ja auch zu Dank verpflichtet, und vielleicht hat Mario ja sogar etwas gekocht und Kelvin hätte nichts dagegen, wieder einmal etwas Richtiges zwischen die Zähne zu kriegen. Als er vor Marios Türe steht, bemerkt er, dass sie nur angelehnt ist. Kelvin ruft laut Marios Namen. „Mario, bist du da? Hallo!“ Doch niemand antwortet. Vorsichtig öffnet Kelvin die Türe. Als sein Blick auf den Sessel, der mitten im Zimmer steht, fällt, zuckt er fürchterlich zusammen. Sein Studienkollege liegt blutüberströmt auf dem Sessel. Der ganze Körper ist von Kratzern übersät, als hätte sich ein wildes Raubtier über ihn hergemacht. Kelvin geht langsam auf den Leichnam zu, als würde ihn ein unsichtbares Band dahin ziehen. Seine Sohlen geben bei jedem Schritt ein schmatzendes Geräusch von sich. Da fällt Kelvin auf, dass der ganze Fussboden mit Blut bedeckt ist. Kreidebleich bleibt er vor dem toten Mario stehen und beugt sich über das entstellte Gesicht. Trotz den tiefen Wunden, erkennt er die Gesichtszüge seines Mitstudenten.

Da knarrt plötzlich die Tür und eine Stimme ruft: „Halt! Was tun sie da?“ Erschreckt dreht sich Kelvin um und sieht die dunkle Gestalt in der Türe stehen. Kelvin zittert am ganzen Körper. Die Gestalt kommt schnellen Schrittes auf ihn zu. Erstarrt bleibt Kelvin stehen und lässt zu, dass die Type ihn packt. „Polizei, mein Name ist Doussone, Kommissar Doussone. Was machen sie hier?“ Bevor Kelvin etwas erwidern kann, wird er von zwei weiteren Polizisten abgeführt und direkt ins Revier gebracht. Dort wird er in einen kleinen Raum gesteckt und für zwei Stunden mit einem schweigenden Polizisten eingesperrt. Kelvin sitzt verdattert da und versucht die Bilder aus seinem Kopf zu verdrängen. Plötzlich geht die Türe auf und Kommissar Doussone betritt den Raum. Der zündet sich gleich eine Zigarette an und fängt an, auf Kelvin einzureden. „Was hatten sie da zu suchen? Woher kennen sie den Mann?“ Kelvin bringt kein Wort heraus. Seine Stimmbänder versagen, wenn er unter Druck steht. Dies ist ihm auch schon oft an Vorträgen passiert, was ihm jedes Mal peinlich war. Den Worten nicht mächtig, zieht er den Brief heraus und reicht ihn dem Kommissar. Der schaut kurz darauf und nickt. „Wie heissen sie? Was haben sie mit dem Toten zu tun? Reden Sie, verdammt nochmal!“ Langsam hat sich Kelvin wieder gefangen und gibt dem Kommissar bereitwillig Auskunft. Nach einer weiteren Stunde wird Kelvin entlassen. Draussen ist es bereits dunkel und Kelvin freut sich auf sein Bett. Als er die Türe zu seinem Zimmer öffnet, kommt ihm ein fremder Geruch entgegen. Es sind nicht die stinkenden Socken, die in seinem Zimmer liegen, nein, statt dem Schweissgeruch kitzeln ihn jetzt wohlig blumige Düfte in der Nase. Zuerst denkt er sich, dass seine Mutter gekommen war und sein Zimmer putzte. Doch ihm wird schnell bewusst, dass das ist nicht möglich sein kann. Seine Eltern verweilen immer noch auf einer Kreuzfahrt, die erst in zwei Monaten am „Kap der guten Hoffnung“ endet. Der Geruch macht ihm Angst. Da sein Zimmer dunkel ist, sucht er den Lichtschalter um Licht zu machen. Er tastet an der kalten Wand entlang, bis er etwas weiches, warmes berührt. Er stösst vor Schreck einen spitzen Schrei aus. Etwas Hartes trifft seinen Kopf und er hört nur noch, wie jemand ruft: „Halt dich da raus!“ Dann wird alles schwarz um ihn.



Text: King Clode
Bild: Das weisse Kaninchen


Wie es weitergeht, seht ihr hier auf frivolmagazin.net und auf students.ch

8. Februar 2008

Neuer Pädo-Trend aus Bagdad: Al-Kaida bildet Kindersoldaten aus

Wie der Blick heute titelt, setzen die Terror-Brownies der Al-Kaida (auch Al-Qaida, El-Kaida etc.) jetzt auf den Nachwuchs.

Wir fragten uns nur; wenn dann im Jenseits 70 rollige Jungfrauen darauf warten, von gestandenen Männern über den Riemen gezogen zu werden und dann plötzlich ein 10-jähriger Maskenmolch vor ihnen steht, ist das dann nicht irgendwie – Unzucht mit Minderjährigen?

Aber das kümmert dann ja sowieso kein Schwein mehr.


Ausnahmsweise mal neidisch: Euer Frivol-Magazin





Quelle
: http://www.blick.ch/news/ausland/sie-machen-kinder-zu-terroristen-82834

Wissenswertes für die Werbebranche: Wie Frauen und Männer Kaufentscheidungen fällen

Zum vergössern auf das Bild klicken.

7. Februar 2008

Nach Gammel- und dioxinhaltigem Biofleisch - Die Alternative

Letztes Jahr machte das Gammelfleisch Schlagzeilen, dieses Jahr sind die Dioxin-Werte des Fleisches, vor allem Bio-Fleisch, zu hoch. Wenn man selbst dem vertrauenswürdigen Türken um die Ecke nicht mehr trauen kann, und Bio-Fleisch einen vergiftet, was bitte, soll man sonst essen? Und bitte liebe Vegetarier - „Kein Fleisch“ ist keine Lösung.

Wie der treue Leser schon weiss, ist das Frivol Magazin innovativ und ständig auf der Suche nach geeigneten Lösungen. Wir forschten lange und machten es uns nicht leicht, doch jetzt können wir euch DIE Variante zu heuchlerischem Fleisch, die Bio vortäuschen, aber höchst toxisch sind, anbieten:

Nach dem „Belegten Brot“ kommt nun endlich das „Betagten Brot“:
Während man beim Kauf von Bio-Fleisch nie weiss, was einen erwartet, ist man sich beim „Betagten Brot“ sicher: Das ist hochgiftig. Das „Betagten Brot“ lässt sich beliebig zusammenstellen. Hier präsentieren wir euch unsere Lieblingsvariante: „Rolling Stupid“. Das luftig leichte Gehirn von Lys Assia, mit der zähen Lederhaut ergänzt sich wunderbar mit dem drogendurchtränkten Körper von Keith Richards, diese Kombination lässt einen fliegen…oder von unsäglichen Bauchschmerzen geplagt am Boden herumrollen. Auf jeden Fall ist das lästige Denken für die nächsten Tage vorbei.

En Guete.

5. Februar 2008

Aufgedeckt: Die Tränentricks der Hillary Clinton

Der US-amerikanische Wahlkampf befindet sich im Endspurt. Während sich die kriegsgeilen Republikaner gemächlich zurücklehnen, ist den beiden Demokraten-Kandidaten jedes Mittel recht, um zu gewinnen. So griff Hillary bereits früh in die Frauen-Trickkiste und fing bewegt und bewegend an loszuflennen. Hillary war das zwar scheisspeinlich, doch dachte sie sich wahrscheinlich «lieber 'ne Frau als ein Neger». Nun ja, wir denken das Gegenteil, aber das ist halt Amerika.
Wir fragten uns, wie die geprellte Ehefrau bloss so gut künstlich afangen kann zu heulen. Und siehe da, unsere Spitzel wurden fündig. Folgende Strategien hat sich die Ex-First-Lady zurechtgelegt:


1. Strategie: Wenn keiner hinsieht, klatscht ihr Bill eine Ohrfeige ins Gesicht, wie er es sonst nur bei Monica von hinten macht. Der Effekt setzt sofort ein.















2. Strategie: Wenn Bill nicht gerade zur Stelle ist, denkt sie einfach an die lustigen «Diktatstunden», die er mit Monica erlebt hat. Für die sibirisch-kalte Hillary zwar noch kein Grund, gleich zu weinen, aber immerhin ein Anfang.

Juhuu: Fasnacht beim Frivol-Magazin




Das Bild zeigt Frivol-Superstar «das weisse Kaninchen» in überschwänglicher Partylaune.

Hach, wieso kann nicht jeden Tag Fasnacht sein...?

Dirty-Miss: Amanda Ammann stösst Lys Assia vor den Kopf


Unsere Miss Schweiz Amanda Amman hat es faustdick hinter den Ohren. Das kleine Luder empörte die Schweiz mit wüsten Ausdrücken wie „huere cool“ oder dem ganz bösen „huere krass“. Wie Professorin Helen Christen dem Blick sagte, seien vor allem ältere Menschen bei solch argen Auswürfen vor den Kopf gestossen. So sagte Werner (76): „Gopferdeckel, däm Dräckswiib, söttme mau zeige wo dr Hammer hängt!“ Auch Lys Assia (83), hirntot, meldet sich aus dem Reich der Zombies. Für sie sollte man solch eine Fresse mit Seife auswaschen. Deine Fresse, liebe Lys, wurde wohl schon oft genug ausgewaschen, wäre es doch dringend wieder einmal nötig, dass man mit einem Bügeleisen drüber geht – bei den Falten. Dein altersschwaches Geschwafel geht uns langsam aber sicher auf den Keks. Uns ist es scheissegal, ob du den ersten Eurovision-Contest gewonnen hast. Schliesslich habe ich auch einen Entsafter beim Nebelspalter gewonnen, und gebe damit nicht so an. Und Amanda ist um einiges „geiler“ als du, und auf Dirty Talk standen wir schon immer. Sabber, lechz.

4. Februar 2008

Au weia: Ottmar Hitzfeld will Nazis trainieren

Als ob wir nicht scho genug der braunen Horde bei uns hätten, will jetzt auch noch der Bayermann sein Senfgas dazugeben. (Fast) O-Ton von Hitzfeld: «Ein Land zu zertreten, auf einen Punkt genau eine Mannschaft zu führen und sich für den Weltkrieg 2010 zu qualifizieren, das wäre doch ein guter Untergang für mich in den Führerruhestand».
Den mannschaftseigenen Gruss (Bild links) hat er zwar noch nicht ganz im Griff, dafür klappt's schon mit dem Dödelmann (nicht im Bild), der steht in Reih und Glied, so wie's sein soll.


(Herr Hitzfeld, wir entschuldigen uns für die Unterstellung, ein Nazi zu sein, natürlich sind Sie das nicht. Nur deutsch, das ist schlimm genug. Auf wenigstens einen Sieg hoffend: Ihr Frivol-Magazin)

Dein Traumdate: frivole Herzblätter mit Voting (rechts oben)

Welche Frau möchte schon nicht einen starken Mann, der mit ihr durch dick und dünn geht? Diese Luschen hier unten erfüllen diese Kriterien zwar nicht, aber zum Frivol-Casting «Traumdate» reicht's allemal. Rechts könnt ihr, liebe Frauen und Homos, abstimmen und ein unvergessliches Date gewinnen. Oder auch nicht, uns egal.


Kandidat 1:


Name: Horsti
Geschlecht: Ein Bisschen männlich
Alter: 43
Wohnort: Bei Mutti
Sexuelle Vorlieben: Tempo-Taschentücher
Das sagt er über sich: «Hallo ihr heissen Miezen da draussen. Ich bin ein sehr einfühlsamer Mann, sagt meine Mutti jedenfalls. Aber nur, weil ich bei Forrest Gump anfing zu weinen. Ich bin aber auch ein knallharter Testosteron-Protz. Beweise dafür? Na, dann schau Dir mal die Rangliste der aktuellen Brutalo-Ballerspiele an! Irgendwann mach ich mein Hobby zum Beruf. Wenn Du Dich mit mir daten willst, musst du mindestens 10 Kilo wiegen (Titten) und einen Meter gross sein, damit Du unter meinen Computertisch passt. In meiner Freizeit mach ich am liebsten gar nichts, weil sowieso jeder mal sterben muss. Aber bevor das soweit ist, möchte ich schon noch entjungfert werden. Also, richtig, meine ich, der Puff geht mir langsam an die Sozialhilfe. Bis dann, Dein Horsti.»


Kandidat 2:

Name: Fritzi «das Schlüsselbrett» Niete
Geschlecht: Tierisch
Alter: 33
Wohnort: Altmüllcontainer
Sexuelle Vorlieben: Hauptsache, sie kommt nicht
durch den Metalldetektor
Das sagt er über sich: «High Mädels, seit meinem siebzehnten Lebensjahr nahm ich um mehr als 20 kg zu. Das lag aber nicht an den Pillen, die ich schmiss, sondern an der Farbe und dem Metall, dass ich mir in jede Pore gedrückt habe. Da ich nun nirgends auf meinem «Körper» mehr Platz habe, überlege ich mir, ein Kind zu adoptieren, um mein Lebenswerk dort weiterzuführen. Du siehst also, ich bin kinderlieb wie Sau. Hauptsache, die Sosse dazu schmeckt. Nachts träume ich oft von galaktisch grossen Magneten, dann wache ich schweissgebadet auf und muss all meine Piercings rausnehmen, da sie sonst rosten. Sexuell gibt's bei mir vor der Ehe nichts, das verbietet mir meine Religion. Wenn Du also enthaltsam bist und ebenfalls aussiehst wie ein Kinderkarussel, dann wähle für mich. Deine Niete.»


Kandidat 3:

Name: Rocky
Geschlecht: Schau mal genau
Alter: 15 (fast 16)
Wohnort: Brücken und Fotostudios
Sexuelle Vorlieben: vor der Kamera (zwangsweise)
Das sagt er über sich: «Eigentlich wollte ich ja Manager werden, doch mein Bewerbungsfoto (links) kam leider nicht so gut an, obwohl ich doch so gut ausgestattet bin. Das war auch der Grund, warum ich dann zum Pornobusiness fand. Gefunden wurde, besser gesagt. Mein Vater meinte, das sei das Beste für mich und sagte «dann zeig mal, was Du kannst!» Das ist nun schon acht Jahre her. Deshalb wartet auf Dich ein erfahrener Boy, der nur das eine im Sinn hat: Um Himmels Willen weg von der Kamera. Die Haare habe ich mir inzwischen abgeschnitten (untenrum).



Für welchen Kandidaten entscheidest Du Dich?
Stimme jetz ab. Im Balken rechts oben.




28. Januar 2008

Alkoholverbot ab 22.00 Uhr: WaSBBringt das?

Der Schock war gross unter den Jugendlichen und anderen Alkoholikern: Die SBB will ab dem 1. April den Alkoholverkauf nach 22.00 Uhr verbieten. Sie erhofft sich damit, dass nicht immer soviele Flaschen (Bild links) liegen bleiben. Des weiteren sorgt sich die SBB auch um die Flaschen, die abends am Bahnhof einschlafen und am Morgen von Kopf bis Fuss tätowiert aufwachen. Es wird gemunkelt, dass die Migros wieder ein Alkoholverbot umgehen will, indem sie ihre Denner-Bahnhofsläden zu unabhängigen Staaten deklariert, in denen jeder Alkohol kaufen kann, egal, wie alt er ist. Hauptsache, die Kohle stimmt.

22. Januar 2008

Ein Mann versteht sowas... (inkl. Schleichwerbung)

(zum Vergrössern auf das Bild klicken)


Wir sind wieder hier

Nun kommt das, was ihr alle befürchtet habt: Nein, keine neue Castingshow sondern ein neuer Cartoon vom weissen Kaninchen...




24. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (12/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)

Das letzte in der Reihe. Wir hoffen einige Anregungen zugeben und dass das eine oder andere Geschenk vielleicht unter einem Baum zu finden ist! Wir taten das gerne. Schöne Festtage wünscht das Frivol Magazin.






Für den Wirtschaftsboss:
Ihr Bruder beklaute schon mit 11 Jahren Ihre Eltern um UBS-Aktien zu kaufen. Auf dem Schulhof verkaufte er Pausenbrote, welche ihm seine Schläger brachten, die sie wiederum vor der Schule den Schwächlingen abgeknöpft haben. Heute sitzt er in mehreren Verwaltungsräten und ist CEO eines grossen Finanzdienst-leistungsunternehmen. Einer der sich alles kaufen kann, wird sich bestimmt über einen Bullfänger, ein Gitter, das normalerweise bei grossen Trucks vorne angebracht wird, damit das Monstergefährt nicht bremsen muss und die Tiere auf der Strasse einfach wegrammen kann. Das Gitter kann er vorne an seinen Geländewagen montieren, damit er weiterhin ungebremst seinen Weg über Leichen fahren kann.

22. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (11/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihre eingebildete, klugscheisserische Kollegin:
Sie wissen bis heute nicht, weshalb Ihre nervige ehemalige Schulkollegin immer noch in Ihrem Freundeskreis verkehrt. Bereits in der Primarschule wusste Sie schon, was die Relativitätstheorie bedeutet, während Sie noch heute Mühe haben, diese überhaupt auszusprechen. Dass sie alles besser weiss, hat sich bis heute nicht geändert. Das Selbstvertrauen Ihrer Kollegin ist so hoch, dass sie immer hinaufschauen muss, um es im Auge zu behalten. Diese arrogante Art, wie sie ihre Nase hoch trägt, können Sie noch knapp erdulden, jedoch ihre Nasenhaare, die buschig raushängen, erzeugen bei Ihnen jedes Mal einen Würgereflex. Deshalb schenken Sie ihr einen Nasenhaartrimmer, mit dem Hinweis: „Damit du weiterhin so schön angeben kannst!“

21. Dezember 2007

Bundesrätsel #3

Die Bundesregierung ist zur Hälfte durch Frauen besetzt, wenn man die Bundeskanzlerin dazurechnet. Glücklicherweise ist der Bundespräsident, in diesem heiklen Jahr der Geschlechterrevolution, ein Mann. So hat unser Zwerg Nase, der eigentlich ein Riese ist, Pascal Couchepin nun die Ehre für ein Jahr Held unserer Rubrik Bundesrätsel zu sein. Wir fragen uns darin, was diesem Mann wohl durch den Kopf gehen könnte? Natürlich darf im ersten Bundesrätsel die alt-Bundespräsidentin und ewig-Feministin Micheline Calmy-Rey nicht fehlen.
















Was für schnapsgetränkte Gedankenfetzen geistern wohl durch die leergesoffenen Hallen der Erinnerung unseres neu gewählten Bundespräsidenten?

1.) Ja ja! du Feministen-Sau wirst schon sehän. Das wird das Zeitaltär des Pascal und nischt där Frau!

2.) Nach zsehn Bechär Glühwein sieht die Olle nischt mal schlecht aus! Vielleischt bring ich sie heut Nacht noch in mon lit (mein Bett, Anm. d. Red.).

3.) Mon Dieu, jetzt bin isch Bundespräsidänt und die bringän mir nur diesän billigän Fusel…und isch redä hiär nischt von Micheline.


Täglich ein neues Geschenk (10/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren rassistischen Cousin:
Als Sie ihm letztes Jahr die Joggingschuhe schenkten, bemerkte er mit einem Zwinkern: „Mit denen kann ich mich gut ausschwitzen.“ Ihnen ging ein kalter Schauer über den Rücken und dieses Jahr wollen Sie nicht wieder ins Fettnäpfchen treten. Da Ihnen der Weihnachtsschmuck Ihres rassistischen Cousins ein Dorn im Auge ist, wollen Sie ihm heuer richtigen Weihnachtsschmuck schenken. Denn statt Heiligenkreuze hängen bei Ihrem Cousin Hakenkreuze, statt Chläuse hängt er „Juden und Neger“, wie er sagt, und die Kugeln sind alle braun gefärbt. Ihr Schmuck ist farbig, stammt aus einer afrikanischen Werkstatt, die die Kugel für einen guten Zweck produziert. Damit Ihr Cousin die Kugeln aber nicht gleich in eine Ecke wirft, erzählen Sie ihm, die Kugeln seien Qualitätsarbeit aus der Schweiz.

20. Dezember 2007

Jetzt noch einfacher zu erreichen!

Das Frivol Magazin kann jetzt auch unter folgender Adresse erreicht werden: www.frivolmagazin.net!

Natürlich bleibt die alte Adresse erhalten!

Jamie Lynn Spears ist schwanger!

Die kleine Schwester von Flopsternchen Britney liess sich unverhofft einen Braten in die Röhre schieben. „Es war ein totaler Schock¨“, schreit sie begeistert dem fassungslosen Reporter ins Gesicht. Natürlich lässt sie sich von ihrer grossen Schwester, ihrem grossen Vorbild beraten. Schliesslich hat die schon zwei Kinder fast ums Leben gebracht.

Die Tipps der grossen Schwester sind dann auch nicht von schlechten Eltern:

„Lass dich volllaufen, pump dich mit Drogen voll und lass das alles von Paparazzis festhalten. Dann nimmt dir das Jugendamt garantiert die Bälger ab, und du kannst wieder beruhigt Partymachen. Yeah Baby!“










Täglich ein neues Geschenk (9/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihre penible Schwiegermutter:
Ihre Schwiegermutter bemängelte bereits beim ersten Treffen Ihr leicht zerknittertes Hemd. Als sie dann noch anfing, die Fusel von Ihrem Hemd zu zupfen, war der Abend gelaufen. Die Wohnung Ihrer Schwiegermutter ist so sauber, da bekommt selbst Meister Propper Angstzustände. Wenn die Schwiegermutter zu Ihnen auf Besuch kommt, hat Sie immer ihr Putzzeug dabei und schafft Ordnung. Damit das nicht mehr vorkommt und Sie Ihre Ruhe haben, kaufen Sie ihr doch einfach einen Poltergeist. So ein Poltergeist schafft Unordnung und Dreck. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre Schwiegermutter ist ständig bei sich zuhause mit Putzen und Aufräumen beschäftigt, so dass Sie von nun an in Ruhe auch mal die leere Müslischale auf dem Fernseh-Tisch stehen lassen können. Natürlich nur solange, bis Ihr Partner die Eigenschaften seiner Mutter angenommen hat.

19. Dezember 2007

Nachträglich zur Abwahl Blochers

Täglich ein neues Geschenk (8/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren italienischen Schwager:
Als Ihre Schwester das erste Mal mit Gianni ankam, hatten Sie schon ein mulmiges Gefühl. Der adrett gekleidete Mann mit streng nach hinten gelierten Haaren erinnerte Sie stark an die Mafiafilme, die Sie so lieben. Dass er Ihnen immer die besten Angebote unterbreitet, egal für welche Produkte auch immer, macht ihn zwar sympatischer, aber nicht unverdächtiger. Wenn Sie ihn fragen, was er beruflich so macht, antwortet er immer: „Ich bin Franchisenpartner eines grossen italienischen Unternehmen.“ Beruhigen tut Sie das nicht, aber Sie sind froh, dass Sie zu seiner Familie gehören. Als er frisch in der Schweiz war, mokierte er sich immer darüber, dass er dachte, in der Schweiz könne der Bürger selber bestimmen. Dem sei aber ja gar nicht so, da hätte man in Sizilien mehr bestimmen können. Um seine Enttäuschung über die fehlende Selbstbestimmung zu lindern, schenken Sie ihm einfach ein amtlich beglaubigtes Gesetzbuch zum selber ausfüllen. Sie werden sehen, plötzlich ist die Schweiz wieder sein Traumland und Sie sein Lieblingsschwager.

18. Dezember 2007

Hammer! Das erste Frivol-Wallpaper ist da!

Als Dankeschön für eure Lesertreue gibt es nun das unglaublich schmucke Frivol-Magazin-Wallpaper zum herunterladen.


Einfach das Bild anklicken und in der nächsten Ansicht mit einem flinken Rechtsklick abspeichern. Erwiesenermassen heilt das blosse Ansehen des Wallpapers Krankheiten wie AIDS, Lepra und Gehirnschwund. Viel Spass und ein dickes «Ommmmm» wünscht:


Euer Frivol-Magazin




Missverständnis

Der lüsterne Herr sagte zu ihr: "Bring dein kleines Schwarzes mit."

Sie sagte: "Okay!" Und tauchte mit einem kleinen Mädchen aus Dschibuti auf.

Täglich ein neues Geschenk (7/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für das Kollegenschwein:
Machen Sie sich keine Mühe, er macht sie sich ja auch nicht, und das das ganze Jahr durch. Ständig macht er sich über Sie lustig, er leiht Sachen von Ihnen aus, die er niemals zurückgibt. Behauptet, wenn er bei Ihnen zuhause ist, von Sachen, die garantiert Ihnen gehören, sie seien seine eigenen, und nimmt diese dann gleich mit. Ihm etwas zu schenken führt bei Ihnen zu Juckreiz. Doch zum Glück fanden Sie im Keller noch den alten Toaster. Schnell die tote Maus rauskratzen und fertig ist das Geschenk. Ob er sich darüber freut ist Ihnen egal. Hauptsache Sie sind den Toaster endlich los.

17. Dezember 2007

Unser Held der Woche: CVP-Generalsekretär Nause

Nachdem die SVP im Falle einer Abwahl Blochers drohte, eine Tageszeitung zu lancieren, meinte CVP-Generalsekretär Nause nur kühl: «Na gut, dann erscheint die Weltwoche halt täglich».

Bravo, Herr Nause, das hätten wir wirklich nicht besser formulieren können!

Weitere Zitate in diese Richtung wünscht sich:

Ihr Frivol-Magazin


Quelle: 20min-Online

Also doch: Polizisten sind auch in Russland schwul

Das Bild links haben wir letztens in einer Zeitung entdeckt. Uns fiel sofort auf, was eigentlich Sache ist: Das Bild wurde gespiegelt, um die Ehre der russischen Polizei zu wahren. Schliesslich bringen die Russen einen Haufen Moneten mit in unser Land – und so etwas muss natürlich im Land der goldenen Banken belohnt werden. Wir hingegen halten nichts von käuflicher Würde, spiegeln das Bild zurück und zeigen die ungeschonte Wahrheit.


Für die
wahre Pressefreiheit:

Euer Frivol-Magazin


Quelle: Heute Gratiszeitung

Täglich ein neues Geschenk (6/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren ständig schwarz malenden Freund Ferdinand:
Ein Glück, dass Sie mit Ihrem ständig bedrückten und jammernden Freund erst nach dem Fest mit Ihrem gutmenschlichen Cousin feiern werden. Mit der Begründung, dass er ja nun seine rosarote Brille nicht mehr benötige, nehmen Sie dem Gutmenschen die Brille ab, und geben sie an Ferdinand weiter. Nun wird Ferdinand Ihnen nie mehr die Ohren vollheulen, wie schlecht es das Leben mit ihm meine. Plötzlich sieht er in allem und allen das Gute. Doch Vorsicht, das Ganze könnte sich drehen und Ferdinand könnte zum nervigen Gutmenschen mutieren. Falls dies passieren sollte, tauschen Sie die Brillen einfach wieder zurück.

16. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (5/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren knauserigen Onkel Theo:
Schotten sind im Vergleich zu Onkel Theo verschwenderische Neureiche. Klopapier wird bei ihm zu hause mehrmals verwendet und zu essen gibt es, was die Mausefalle gefangen hat. Letztes Jahr schenkten Sie ihm das Selbsthilfebuch: „Das Dagobert Syndrom – so überwinden Sie Ihren Geiz“, welches er bis heute nicht fertig lesen konnte, denn sobald es dunkel ist, sieht Onkel Theo nichts mehr. Strom ist ihm zu teuer. Wenn er zum Familienfest lädt, müssen die Gäste, neben dem obligatorischen Essen und Trinken, auch ihre eigenen Kerzen mitnehmen. Bereits zweimal wäre fast sein Haus abgebrannt, weil er zum Lesen im Bett Kerzen angezündet hat. Er schlief damals ein, ohne die Kerzen zu löschen. Träumte von verpassten Sonderangeboten und Aktionen, die ihn unruhig machten und er stiess die Kerzen um. Und heute liest er einfach nicht mehr im Bett. Damit Onkel Theo aber das Buch endlich beenden kann und seine Knauserigkeit ein Ende hat, schenken Sie ihm einen Generator, der durch einen Hamster angetrieben wird und sein altes Nachttischlämpchen zum Leuchten bringt.

15. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (4/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren Schwager, den chronischen Ja-Sager:
Ihr Schwager ist ein notorischer Schleimscheisser und sein Wortschatz besteht zu 90% aus Zustimmungswörtern. Er ist ständig Ihrer Meinung, was zwar zu Anfang noch wohltuend war, langsam aber sicher stark zu nerven beginnt. Wie bringen Sie ihm schonend bei, dass sein Verhalten einem tierisch auf die Eier gehen kann? In dem Sie ihm zu Weihnachten etwas schenken, das ihm fehlt: Eier (hier eignen sich vortrefflich Schafshoden) und Rückgrat. Die Schafshoden aber nicht zu gross wählen, sonst besitzt Ihre Familie bald einen Platzhirsch mehr.

14. Dezember 2007

Was wirklich geschah nach Blochers Abwahl

Dieser Text entstand für eine Lesung des Frivol Magazins. Die gestern stattfand.

Alle wissen: Blocher ist raus aus dem Bundesrat. Doch was viele nicht wissen, sind die Ereignisse nach einer Bundesratsabwahl. Wir schildern hier die Geschichte von Christoph Blocher nach seiner Abwahl.


Blocher raus
Der arme Christoph. Nachdem er sich doch sooo Mühe gegeben hat, ständig des Volkes Willen nachzugehen, muss er nun seinen Platz räumen. Und dann noch für eine Frau! Es ist raus: Christoph Blocher ist abgewählt und Evelyne Widmer Schlumpf hat «ja» gesagt, «ja ich will bundesrätin werden».


Benebelte Journalisten
Das Bundeshaus kochte. Wo sonst nur staatsmännische Gemächlichkeit und Beamten-Trübseligkeit die Regel sind, herrscht nun emsiges Treiben. Auf der einen Seite geht es fröhlicher zu und her, auf der anderen eher erbost. Und die Journalisten laufen mit einem ständig befriedigten Lächeln herum, als wären sie in einem Flash, das niemals endet! Die Flut der Neuigkeiten, die nie abreisst, wie im Schlaraffenland, lässt sie Glückselig durchs Bundeshaus schweben.


Die guten alten Zeiten
In der grimmig düsteren Ecke werden erbost die Zeigefinger erhoben, die Stimmen rufen erregt und die Fäuste werden geballt. Doch nur einer sitzt da und schaut traurig auf den Boden. Es ist unser Christoph Blocher. Melancholisch denkt er an die Zeit zurück, als er im ganzen Departement von Moritz Leuenberger das Toilettenpapier entfernte, als Moritz fürchterlichen Durchfall hatte. Ach wie hat er gelacht, als Moritz von einer Toilette zur anderen rannte. Und wie er dann Christoph kniend anflehte doch seine benutzen zu dürfen. Oder wie er Micheline Calmy-Rey einmal Salz anstatt Zucker in den Kaffee tat, obwohl sie ja gar keinen Zucker mag! Ja, das waren noch Zeiten. Und jetzt ist alles vorbei.


Er muss was unternehmen
Plötzlich lodert wieder Feuer in seinen Augen. «Pah, wenn die mir schon meinen Posten einfach so wegnehmen, dann müssen sie auch dafür büssen!», ruft er aus. «Ueli», ruft er, «Ueli, ich geh schnell nach hause. Muss noch etwas holen.» Ueli Maurer, immer noch geschockt, nickt nur. Er kann es immer noch nicht fassen. Sein grosses Vorbild wurde einfach so aus dem Bundesrat geschasst. Doch Christoph hat keine Zeit für Trübsal. Er will etwas unternehmen. Er ruft seinen Chauffeur und lässt sich nach hause fahren.


Ein bitterböser Plan
Zuhause angekommen rennt er schnell zum Schrank, in welchem er sein Wehrmaterial aufbewahrt. Er greift zum Sturmgewehr und flüstert: «Ich habe gewusst, dass ich dich einmal brauche, meine Annelies.» Doch dann bemerkt er, er hat ja gar keine Munition. «Sämi!», ruft er aus, «Sämi, du Holzkopf, hast die Taschenmunition abgeschafft! Wie soll ich mich so rächen?» Chrigel wird langsam nervös! Er muss etwas tun und zwar JETZT! Plötzlich fällt ihm dieser Coiffeur ein, der einfach so ins Gebäude vom Blick hineinfuhr, weil die schlecht über ihn geschrieben haben. Nachher konnte der doch sogar im Blick Werbung für seine neue CD machen, weiss er. «Das mache ich auch», sagt er und zieht den Chauffeur aus seinem Dienstwagen und ruft: «Raus, ich hab was zu erledigen. Ich werde wieder Bundesrat, du wirst schon sehen.» Er lacht laut und böse auf und gibt Gas.


Das dramatische Ende
Nach langer Fahrt und mühseligem Durchquetschen durch die Strassen von Bern biegt er zum Bundeshaus ein. Er lässt den Motor noch einmal richtig aufheulen und prescht vor. Er zieht auf den Eingang zu, erwischt noch ein paar Journalisten, welches ihm ein hämisches Lächeln entlockt, und fährt durch den Eingang. Es kracht, es dröhnt und poltert. Plötzlich stoppt der Wagen abprupt. Die grosse Treppe in der Eingangshalle beendete die Fahrt. Dann ist es ruhig. Die Türe geht auf. Christoph Blocher steigt aus. Sein Kopf blutet. Er hebt seine Arme, fängt an, schauderhaft zu lachen und schreit: «Endlich ist der Blocher draussen! Wir linksgrünen haben gesiegt! Gebt das Hanf frei!» Bevor Christoph noch weitere schwerst traumatisierte Sachen von sich gibt, ziehen ihn seine SVP-Kollegen fort und übergeben ihn den weiss gekittelten Männern, die ständig im Bundeshaus weilen. Diese führen Blocher dann in das Bundeshauseigene psychiatrische Zentrum, in dem auch schon Ruth Metzler oder Elisabeth Kopp ihre Niederlage verdauten. Draussen wird schnell alles vom internen Sauberteam weggeräumt. Die Leichen werden fortgezerrt, die Passanten alle mit einem Gedankenlösch-Laser der Erinnerungen beraubt und die Bänder aus den Kameras gezerrt. Und so geht ein weiterer stinknormaler Tag nach einer Bundesratsabwahl zu Ende.

Täglich ein neues Geschenk (3/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)

Für Ihren Cousin, diesen ewigen Gutmenschen:
In allem sieht er ständig das Gute. Selbst Hitler ist für ihn eine unverstandene Persönlichkeit, der, wenn er jemanden gehabt hätte, der ihm nur richtig zuhörte, ein ganz lieber Kerl hätte sein können. Er ist ständig auf Achse um irgendwelchen Schwerverbrechern auf den richtigen Weg zu helfen. Da ist es ihm egal, dass er bereits dreimal fast krankenhausreif geprügelt wurde, ständig seine Brieftasche geklaut wird (Standard-Aussage: „Die hab ich wohl einfach verloren“) oder seine Frau mit dem besten Freund im Bett erwischte. Für ihn sind alle Menschen gut und immer darauf bedacht, das Richtige zu tun. Nebst dem, dass er Ihnen mit seinem ständig wohlwollenden Verhalten tierisch auf den Sack geht, haben Sie doch auch Mitleid mit ihm. Sie wollen, dass er endlich seine rosa Brille abnimmt und der Realität ins Auge blickt: Da hilft am besten eine Sonnenbrille. Man sieht alles düsterer und wird von nichts geblendet. Da der verklärende Blick der rosa Brille nun verschwunden ist, könnte Ihr Cousin einen Schock erleiden. Am besten, Sie stellen sich hinter ihn, wenn er die Sonnenbrille anzieht.

13. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (2/12, erschienen im Nebelspalter 10/07)


Für Ihren schlüpfrigen Onkel Werner:Als Kind las er immer das „Schlüsselloch“, wo er sich die Inspiration für seine schweinischen Witze holte. Als er Ihnen das erste Mal Verena vorstellte, waren Sie gar nicht angetan, doch heute ist seine Gummipuppe fester Bestandteil der Familie. Sie ist zwar nicht gesprächig, dafür aber sehr umgänglich. Die Puppe sieht auch schon ziemlich mitgenommen aus, vor allem ihre Haare haben arg gelitten. Bevor Werner Ihnen die pikanten Details seiner Sextechniken, die zum Haarausfall der Puppe führten, zu erzählen beginnt, überreichen Sie ihm einen Gutschein für eine Haartransplantation,damit Verena wieder eine akzeptable Frisur hat. Legen Sie noch ein Fläschchen Mundwasser oben drauf, damit Sie beim nächsten Gespräch mit Gummipuppe Verena nicht unweigerlich an Fisch denken müssen.

11. Dezember 2007

Täglich ein neues Geschenk (1/12 erschienen im Nebelspalter 10/07)


Weihnachten steht vor der Tür und heutzutage geht an Weihnachten nichts über Geschenke. Den drei Königen seis gedankt. Riesiges Gewusel herrscht in den Läden, jeder will schnellstmöglich seine Geschenke beisammen haben und sich aus dem Gerangel um die besten Gaben retten. Doch zuerst muss man wissen, was man überhaupt schenken will und was zu wem passt. Die vielen Weihnachtskataloge, die bereits anfangs November in die Haushalte flattern, stiften eher Verwirrung statt zu helfen. Da springt wieder einmal das Frivol-Magazin ein und unterstützt Sie, werte Leserin, werter Leser, beim Geschenkekauf. Mit diesem auf den Geschmack, der in jeder gut sortierten Familie vorkommenden Typen, zutreffenden Geschenktipps.


Für Ihr 3. Welt-Paten-Kind:
Letztes Weihnachten bekamen Sie von Ihrer Ökofreundin ein Patenkind geschenkt. Es sei total in Mode und jeder hätte eins, bemerkte sie, als ihr Ihre gerunzelte Stirn auffällt. Und sowieso soll man zu Weihnachten etwas Gutes tun; DAS Killerargument. Nun stehen Sie da und müssen ihr Patenkind beschenken. Doch was schenkt man einem Kind, das nichts hat? Genau: Ein Brett. Ein Brett kann als Spielzeug, zum Verschliessen der Löcher in der Hütte oder als Feuerholz verwendet werden. Und das Beste; keines der patenlosen Kinder wird eifersüchtig sein.

26. November 2007

Hollywood - Immer für Lacher gut

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass viele Hollywood-Schauspieler, die ich bis dahin für einigermassen intelligent hielt, mit ihren Aussagen ihre Dummheit zu erkennen gaben. Hier eine Auswahl der dümmsten Aussagen in den letzten Monaten:

Nicole Kidman: „Ich will mehr Rundungen. Schwanger zu werden ist die einzige Möglichkeit, wie ich je Kurven kriegen könnte.“

Falsch! Wie kommt ihr Stars immer auf diese skurrilen Ideen? Nun habt ihr euch jahrelang tot gehungert und gebrochen und habt plötzlich das Gefühl, zunehmen können nur die Normalsterblichen? Das ist total falsch, denn auch ihr seid Normalsterbliche…obwohl man einige tatsächlich für Kleiderständer halten kann und Kleiderständer tatsächlich nicht zunehmen können, aber sie können auch nicht schwanger werden. In Zukunft vielleicht doch mehr als ein Vollkornbrötchen pro Tag zu sich nehmen, und den Finger vielleicht mal unten gebrauchen…denn die Vagina ist immer noch unten, auch wenn ihr in diesem Jahrhundert-Porno-Film Deep Throat etwas anderes gesehen habt.


Ebenfalls zum Thema Rundungen:
Keira Knightley: „Ich bin noch immer doppelt so dick und doppelt so groß wie die meisten anderen Mädchen, die sich um eine Rolle bewerben.“

Tja liebe Keira, da bist du wohl fälschlicherweise in das Casting von Fluch der Karibik hineingeraten, wo sie die Mannen von Barbossa suchten - Genauer gesagt, deren Double für die Mondlichszenen, also waren das alles Skelette. Ein Glück für dich, dass dich ein Mitarbeiter, noch bevor du mit den aussortierten Skeletten ins Krematorium verfrachtet wurdest, entdeckte.


Nochmals Keira Knighltey. Hier beweist sie ihren absoluten Unverstand:
„Ich habe Angst, dass meine Seele Stück für Stück den Paparazzis zum Opfer fällt. Die Aborigines glauben daran, dass jedes Foto ein Stückchen der Seele klaut.“


Das wiederum glauben wir dir aufs Wort. So seelenlos wie du durch die Filme stakst, kann nur dass das Problem sein, oder deine Bulimie. Doch das du das Gefühl hast, daran seien nur die Paparazzi schuld, ist dann schon eher unverständlich. Vielleicht schaust du in deinem nächsten helleren Moment kurz auf und machst dir mal richtig Gedanken darüber, wohinein du das gerade gesagt hast. Wenn du dann immer noch angst vor Seelenklau hast, meld dich doch beim nächsten Arbeitsamt.


Und dann noch David Hasselhoff zu seinem langjährigen Filmpartner K.I.T.T.:
„Mein Auto war schwul“


Nun lieber Michael, wir alle wissen, dass du und dieses Auto gut harmoniert habt. Auch haben wir bemerkt, dass die rassige, rote Schwimmboje, die du in dieser Bademoden-Werbung ständig mit dir rumgetragen hast, nicht wirklich zu dir passte. Die Trennung von K.I.T.T. fiel dir schwer und du versuchtest dich mit einem Hamburger zu trösten. Dass du den armen Wagen jetzt so mit Schlamm bewirfst, ist so gar nicht Gentlemanlike. Nur weil er sich nicht wehren konnte, als du seinen Auspuff so richtig durch limbodulest, heisst das noch lange nicht, das er schwul ist…schon eher ein Vergewaltigungsopfer! Da war der Burger störrischer…ist der nun frigid?

21. November 2007

FC Thun: Täter gefunden

Die frivolen Lüstlinge des FC Thun wurden nun identifiziert. Seltsamerweise sehen sich alle ziemlich ähnlich. Die straffe Haltung kommt daher, dass während der Aufnahme der Kindergarten von gegenüber Turnstunde hatte. Was nun mit den strammen Maxen passiert, muss das Gericht entscheiden. Fest steht, dass sie im Falle einer suspendierung ein grosses Loch hinterlassen werden, dass von neuen Spielern gestopft werden muss. Hätten sie nur weiterhin mit ihren Bällen gespielt, wäre uns dieser Skandal erspart geblieben. Stattdessen liess eine 15-jährige ihre Bälle hüpfen und das Desaster war vollkommen.

20. November 2007

Ein Blick hinter die Kulissen

Wer schon immer wissen wollte, wie die Texte beim Frivol Magazin entstehen, oder wie die Hierarchie unter den beiden Redaktoren aussieht, hier die Auflösung:

19. November 2007

Sexiest Man alive: Matt Damon

Wie kürzlich bekannt wurde, bekam kein geringerer als Matt Damon den Titel «Sexiest Man alive» verliehen. Er wurde bekannt durch Meilensteine wie «Mystic Pizza», einen Film, den kein Filmliebhaber in seiner Sammlung missen sollte.
Überrascht durch die Vergabe des Titels waren nicht nur wir, liebe Leser, auch seine Grossmutter liess verkünden «this little bastard owes me 17'381.85 $ for his plastic operation, get the fuck out of my house!».
Was Matt Damon selber zu seiner Wahl sagt, lesen Sie hier unten: