23. April 2008

Das Frivol-Magazin liest!



















Parkplätze gleich beim Schützenhaus!


15. April 2008

Euro 08 in der Schweiz ist in Gefahr

Es sind weder Terroristen noch Naturkatastrophen und schon gar nicht die elend schlechten Fussball-Kommentatoren des Schweizer Fernsehens, welche die Austragung der Euro 08 in der Schweiz und dem Land nebendran gefährden. Schön wärs.
Die Horrormeldung erreichte uns letzte Woche: Es ist die Killerzecke! Da die Europameisterschaft dieses Jahr ja im tiefsten Busch stattfindet, hat die UEFA eine Impfempfehlung an alle Teilnehmer-Verbände abgegeben. Denn die Schweiz ist ein Zecken-Hochrisiko-Land. Und da Fussball ja vorwiegend draussen im Wald gespielt wird, sind Fussballer die bevorzugte Beute der Killerzecken.
Unser (für alle nicht SVP-ler) Bundesrat Sämi Schmid hat auf die neue Bedrohungslage bereits reagiert. Die Armee durchkämmt bereits das ganze Land nach den lebensbedrohenden Blutsaugern. Schmid hat aber ausdrücklich befohlen, nur auf Zecken zu schiessen, an denen sich noch kein Mensch befindet. Bei der ganzen Aufregung um die persönliche Armeewaffe finden wir das sehr weise!
Wir geben es ja zu: Schön sind sie nicht, diese Spinnenviecher! Aber dass wegen ein paar Zecken in Spanien gleich die nackte Angst umgeht finden wir dann doch ein bisschen lächerlich. Komisch haben diese iberischen Angsthasen ihr ganzes Kolonialreich verloren.
Bei dem Getue freuen wir uns auf die WM 2010 in Südafrika. Wenns von Mitteleuropa nach Afrika geht. Das Frivol Magazin ist nämlich gespannt, was der grosse Bruder der UEFA, die FIFA ,da für kreative Warnungen rauslässt.

Vor was würden Sie die armen Kicker an der Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 warnen?

Generationenkonflikt in SBB-Zügen

Der Kluge reist im Zuge. Ein Satz der vermutlich der romantischen Vorstellung einer langen Zugfahrt mit dem Partner fürs Leben entspringt. Aber wir leben im 21. Jahrhundert. Die Zugfahrten sind nicht mehr lang, Bern - Zürich in weniger als einer Stunde. Die Romantik ist tot, heute ist Pornografie. An Partner fürs Leben glauben höchstens noch Idealisten, denn heute gibts Casual Sex. Sich einfach ab und zu mal treffen und ficken. So viel zu den positiven Veränderungen.

Normalerweise bin ich in der glücklichen Lage, meinen Alltag ohne Zug fahren zu gestalten. Heute leider nicht. Ich stieg in den Zug und setzte mich irgendwo hin, wo es noch Platz hatte. Grosser Fehler. Ich landete mitten in einer Dreiergruppe Nachkriegsjahrgang-Weiber. Dummerweise Erster Weltkrieg. Und wie allgemein bekannt ist, funktionieren die Ohren in diesem Alter noch etwa so gut wie bei Roger de Weck die Augen. So höre ich die ganze Diskussion.

Thema der drei war die horrende Ausgabe von 35 Franken am Bahnhofkiosk. Für drei Kaffee, drei Vollkorngipfeli, die Bunte, Gala, Schweizer Illustrierte, Super Illu. Eine der Frauen hatte den Betrag vorgeschossen und nun ging es um die gerechte Verteilung. Sie waren sich nach 10 Minuten immerhin einig, dass es auf jeden Fall mehr als 10 Franken pro Person sein müssen. Diese Alten, was soll das? Letztes Wochenende habe ich das Zehnfache davon versoffen einfach so. Weg ist weg, scheiss aufs Sparen.

Wie würde man das die Generation von heute regeln? „Ist schon ok, ich spendiere die Pornohefte. Aber es soll sie einfach keiner vollwichsen. Nächstes Mal seid ihr dran.“ Ich schlug den Damen genau dies vor. Mit Klatschmagazinen anstatt Pornoheften und Fotos ausschneiden anstatt vollwichsen. Spendieren kam für die drei Klatschtanten aber nicht in Frage. Wie kann man nur so kompliziert sein? Hat das mit dem allgemeinen Geiz dieser Generation zu tun? Oder verstehe ich als Junger das einfach nicht? Na ja, ein gewisses Verständnis habe ich schon. Schliesslich weiss man im Alter dieser drei Damen ja nie, ob der Gefallen noch erwidert wird.

11. April 2008

Olympischer Fackellauf wird zum Spiessrutenlauf

"Im Zick-Zack-Kurs durch San Francisco" titelte der Tagesanzeiger. Im Bericht ging es nicht etwa um den Betriebsausflug der CVP, sondern um den Olympischen Fackellauf. Das Fest der Freude und des Friedens, das alle vier Jahre stattfindet, sorgt doch für einige, nicht sehr friedliche Empörung. Die Flamme (oder Fackel des Anstosses) wurde auf kurzfristig geänderten Routen und auf kürzerer Strecke klammheimlich an den meisten Zuschauern vorbeigeschleust. Zudem wurde die Schlussfeier abgesagt. Die Chinesen werteten den Lauf als Erfolg. Nicht weil so Proteste vor laufender Kamera verhindert werden konnten, sondern weil sie so die Zensur endlich in die USA tragen konnten. Einzige Enttäuschung für die Kommunisten war, dass unterwegs nicht eine einzige standesrechtliche Erschiessung stattfand.
Nach all den Ereignissen rund um den Fackellauf 2008 überlegt sich das Olympische Komittee, künftig nur noch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und Deserteuren als Fackelläufer einzusetzen. Die kennen sich aus mit der Flucht vor heiklen Situationen. Zudem soll künftig auch besser auf den Austragungsort geachtet werden. Das Frivol Magazin hat erfahren, welche Länder dabei als Austragungsorte in Erwägung gezogen werden: 2012 Kosovo, 2016 Ruanda, 2020 Israel (zusammen mit Iran), 2024 Tschetschenien.

10. April 2008

Alt werden heisst reich werden

Dank der Uni Genf wissen wirs jetzt. Die Schweiz ist voller reicher, alter Säcke. Jedes fünfte Rentnerpaar verfügt über ein Vermögen von über einer Million Franken. Aber das ist für uns Junge natürlich ok. Wir lassen uns gerne für die AHV ausnehmen wie Weihnachtsgänse, nur um der Gehstock-Fraktion noch mehr Geld in den Allerwertesten zu schieben. Selber haben wir später nichts davon, denn für unsere Generation reicht die missgewirtschaftete AHV ja nicht mehr.
Die Studie der Uni sagt, dass das Armutsrisiko bei unter 50-jährigen erheblich grösser ist als bei den Alten. Dafür ist die Sterblichkeit bei den reichen Alten höher. Denn: Geld ist tödlich. Die Uni Genf hat nämlich auch die Vermögensverteilung der letzten Generationen bis zurück in die Gründungszeit der Eidgenossenschaft untersucht. Und dabei eine erschreckende Entdeckung über unsere reichen Vorfahren gemacht. Sie sind alle tot! Genau, sie leben nicht mehr. Die Studie kommt daher zum Schluss, dass Reichtum tödlich ist.
Das Frivol Magazin stellt fest, dass eine solche Geldverteilung unheimlich fies für alle ist. Die Alten, die die Kohle haben, können sie nicht mehr lange geniessen. Dafür müssen die Jungen bisweilen noch 50 Jahre abgebrannt darauf warten, bis sie arm wie eine Kirchenmaus in einem schäbigen Ikea-Bett den Löffel abgeben.

7. April 2008

Die Entmystifizierung des G-Punktes

Ist denn das zu glauben?! Nase korrigieren, Gesicht verjüngen, Lippen spritzen und Titten vergrössern. Fast alles ist möglich dank Schönheitsoperationen. Heute kann man sogar die ungeschminkte Cher anschauen, ohne gleich Augenkrebs zu bekommen. Na ja, es gibt auch Ausnahmen wie zum Beispiel Donatella Versace, bei deren Anblick wir Steve Wonder alle beneiden.
Die neuste Errungenschaft der plastischen Chirurgie stammt von Phanuel Dartey: die G-Punkt-Vergrösserung. Haben Sie festgestellt, dass sich Ihre Freundin in letzter Zeit öfters neue Batterien kauft? Dass sie Ihre Alte fast nie ranlässt und auch nicht mehr richtig abgeht? Dass ihr Gestöhne beim spärlichen Sex eher dem letzten Billigporno aus der 3-Franken-Abteilung ähnelt als ordentlicher Geilheit? Wenn ja, dann hatten Sie bis jetzt ein Problem. Sie sind nämlich einfach eine Niete im Bett. Dank Phanuel Dartey sind ihre Probleme nun gelöst. Für läppische 1600 Franken spritzt der Wunderheiler den G-Punkt Ihrer Freundin auf die Grösse eines Einfränklers. Kein stundenlanges Suchen zwischen ihren Beinen mehr. Vorbei sind die Crash-Kurse für Klitoris-Massagen, während Sie Ihren Lümmel eigentlich schon lange reinhalten möchten.

Aber seien Sie gewarnt: Die Ausgaben sind wiederkehrend, denn nach vier Monaten ist die Vergrösserung weg und Ihre Alte greift wieder in die Nachttisch-Schublade. Dann fallen die nächsten 1600 Franken an. Oder Sie machen es wie wir vom Frivol Magazin. Uns ist es scheissegal, ob die Frau einen Orgasmus hat.

Max Mosley: Schwere Hiebe für leichte Mädchen

Die Welt ist geschockt. Wir sagen: Respekt! Du hast es allen gezeigt, Maxe! Du Hengst, du Marathon-Stecher, du Rocco Siffredi für Graumelierte. Gleich fünf junge Stuten hast du so ordentlich durchgestriegelt, und das ganze fünf Stunden lang. Der Film, der dabei herauskam, wird jetzt schon als filmische Bibel für Sado-Masochisten gehandelt. Auf einen Oskar für das beste Kostümdesign muss er aber vermutlich lange warten. Schau doch das nächste Mal ein bisschen besser hin, wenn du wieder mal in Daddys Kleiderschrank wühlst. Da sagt das Frivol Magazin nur: Ho, Brauner!
Übrigens: Die Kritik und die Rücktrittsforderungen, die jetzt von überall her auf dich einprasseln; ignorier sie! Du bist der Führer der Formel 1. Und dass die nicht gerade der Hort der Demokratie ist, wissen wir alle. Ein paar harsche Worte von deiner Seite, am liebsten auf deutsch, und die Neider werden verstummen. Seien wir doch ehrlich. Norbert "Quasimodo" Haug und Boxengassen-Doktor Mario Theissen sind einfach nur eifersüchtig. Und falls "die Unsitte der kollektiven Mitbestimmung" (Wie das der  SVP-Zentralvorstand nennen würde) aber dennoch dazu führen sollte, dass du von deinem Thron gestürzt wirst, mach dir keine Sorgen. Ein Rentner, der fünf Nutten fünf Stunden lang zeigt, wo der Hammer hängt, der ist gesucht. Das Frivol Magazin hat erfahren, dass Pfizer einen Werbeträger wie dich will. Die blauen Aufsteller brauchen unbedingt neuen Schwung.

Wie ist das bei Ihnen, liebe Leser? Mit wie vielen hab Sies schon gleichzeitig getrieben? Filmen Sie sich dabei? Haben Sie schon Erfahrungen mit Viagra gemacht? Was für Uniformen ziehen Sie zum Sex an? Schreiben Sie uns!

3. April 2008

SVP startet Ostfeldzug gegen sture (Stein-)Böcke

Die Schlumpf-hat-uns-Verraten-Partei will ihre Bundesrätin, die eigentlich gar nicht mehr die ihre ist, nun komplett aus der Partei verbannen. Da die SVP Grossschweiz den Ausschluss aber nicht selber vollstrecken kann, fordert sie dies nun von der SVP Graubünden. "Tut was wir nicht können, aber euch befehlen, um für uns das zu erreichen was ihr eigentlich gar nicht wollt!" Und wie funktioniert eine solche Forderung am besten? Richtig, mit einer ordentlichen Drohung. Denn sollten die steinbockigen Bergler nicht spuren, wird die ganze Kantonalsektion aus der Braunen-, entschuldigung Bauernpartei ausgeschlossen.
Und die Partei des Volkes, die Verfechter der direkten Demokratie und Bundesrat-am-liebsten-vom-Volk-wählen-Lasser lassen ihren Zentralvorstand alleine über ein solches Vorgehen entscheiden. Die Basis, das Volk darf vom gefällten Entscheid an der Delegiertenversammlung lediglich Kenntnis nehmen. Woher kennen wir das nur, dass die Parteiführer alleine sagen, was zu tun und zu denken ist? Verdammt, hätten wir Frivol Magaziner früher im Geschichtsunterricht doch nur besser aufgepasst, anstatt pubertären Hormonschüben zu frönen, dann wüssten wir es heute vielleicht noch.

28. März 2008

Eklat bei Miss Türkei Wahl: "Das ist die Krönung"

No Business like Showbusiness. Meldung jagt Meldung. Gerade heute war doch zu vernehmen, dass Paris Hilton der neuen Müss Türkei die Show gestohlen haben soll. Das Frivol Magazin ist entsetzt, was für eine Frechheit! War dies doch der grosse Abend der frisch gebackenen Schünhütskünügün. Paris die alte Koks-Drossel war eigentlich nur eingeladen um Leyla Lydia Tugutlu die Krone aufzusetzen. Nicht dem ganzen Anlass...

Empörung machte sich vor allem breit, weil alle Türken glaubten, ihre Landsfrau werde betreffend Schönheit die Ami-Blondine in den Schatten stellen. Auch wir vom Frivol Magazin können es nicht begreifen, hat die gute Leyla ihren Hirsutismus doch schon fast ganz weggelasert.

Wie die türkische Schönheitskönigin übrigens noch vor wenigen Monaten aussah, möchten wir auf dieser Seite lieber nicht zeigen.

26. März 2008

Tokio Hotel geht es an den Kragen

Der Neo-Gruftie und Hobby-Transvestit Bill Kaulitz muss unters Messer. Was für Millionen von meinungslosen Teenies der Supergau der gesamten Musikgeschichte ist, freut indes Freunde der guten Musik. Und auch Freunde mittelmässiger Musik. Und Anhänger von schlechter Musik. Und sogar die Hip Hopper. Denn Steckdosen-Bill muss am Kehlkopf operiert werden. So sehen sich Brit Popper und Jazzer, Rocker und Schlagerfans, Technoide und Hip Hopper vereint im gemeinsamen Wunsch, es handle sich bei der OP um eine Amputation.
Die Herren Doktoren haben beim armen Bill eine Verdickung der Stimmbänder diagnostiziert. Dass mit dem Tokio Hotel Frontjunge etwas nicht stimmt, konnte den Ärzten jedoch nicht schon früher auffallen. Denn seit Jahren hat sich die Rachen-Zyste halsaufwärts ausgedehnt und den vorhandenen Leerraum unter der Schädeldecke langsam ausgefüllt. Erst als die Medusa-Frisur offensichtlich nicht mehr alleine mit Gel und Haarspray möglich war, wurden die Herren in weiss auf die Zyste aufmerksam.
Aufgrund der Operation musste die komplett ausverkaufte Europa-Tournee abgesagt werden. Minderjährige Groupies, die der Medusa-Imitation ihren unbefleckten Leib aber trotzdem hingeben möchten, seien aber immer herzlich willkommen.

21. März 2008

Amis fürchten sich vor der Armut

In den USA wird das gesamte Staatsbudget dazu benötigt, Länder mit der militärischen Schlagkraft eines polynesischen Stammes in die Steinzeit zurückzubomben. Deshalb müssen die Amis nun um ihre Altervorsorge fürchten. Sogar Spitzenverdiener wie Brad Pitt und Angelina Jolie fürchten sich davor, zu verlumpen, wenn sich die Zeit auch an ihnen zu schaffen macht.
Die beiden stemmen sich nun gemeinsam, Becken an Becken, gegen die drohende Armut. Sie zeugen was das Zeug hält. Mit den Zwillingen, die unterwegs sind, können sie in Bälde selber ein Handballteam aufstellen. Doch Brangelina wollen mehr: Ziel ist eine ganze Fussballmannschaft - mit Auswechselspielern versteht sich. Und da Gebärmaschine Jolie auch nur alle neun Monate werfen kann, wird dazwischen auch gerne mal ein kleiner Transfer aus Afrika oder Asien getätigt. Alles für die unsichere Zukunft.
Da Lob ich mir die Schweiz. Dank der AHV sind wir im hohen Alter nicht darauf angewiesen, dass uns eine legionsstarke Kinderschar ernährt bis wir endgültig den Löffel abgeben. Wir können also weiterhin einfach nur aus Spass poppen.

20. März 2008

Du, lieber Bin Laden,

spielst mal wieder die beleidigte Leberwurst. Die erneute Veröffentlichung der dänischen Karikaturen haben dein Herz so hart getroffen, dass Du wieder einmal ganz grimmig dreinblickst und mit Vergeltung drohst. Wir hoffen, dass es dir wieder besser geht, wenn zahllose verkohlte Leichen in ganz Europa verstreut herumliegen. Falls das nicht helfen sollte, ruf uns doch an, wir haben noch einige Witze über den Papst im Petto, die dich sicher wieder aufheitern werden.
Deine dargebotene Hand
Das Frivol-Magazin

17. März 2008

Was ist nur aus den Hippies geworden?! (Erschienen im Nebelspalter 02/08)


Früher:
Die freie Liebe tat es Flora besonders an, in den Hippiejahren. So wurde sie kurzerhand zu Flower und vögelte sich durch die Betten der Nation, im Glauben den Frieden auf Erden damit herstellen zu können. Mancher Mann musste hinnehmen, dass die friedliche Zeit nur begrenzt war, und sich Flower bereits auf den nächsten setzte. Ihr schöner Körper und das hübsche Gesicht machte sie zu einer der erfolgreichsten Peace-Workerinnen. Feminismus war für sie, dass sie auch mal oben sein durfte beim Geschlechtsakt.





Heute:
Leider vergass Flower, oder Flöri, wie sie heute genannt wird, dass Frieden geschützt zu geniessen ist. Als Mutter von sechs Kindern, deren Väter wohl aus allen Kontinenten stammen (wenn man die Antarktis als Kontinent zählt, denn ein Kind watschelt wie ein Pinguin), hatte sie alle Hände voll zu tun. Feminismus ist für sie nun die Ausrottung jeglicher Weichkörper, die durch Berührung hart wie Stahl werden können. Sie regt sich auch über die jungen Mädchen auf, die in ihren knappen Stofffetzen durch die Strassen gehen. Für Flöri sind das alles Schlampen, denn schließlich wollen die nur Sex. „Wir wollten das zwar auch“, sagt Flöri, „jedoch hatte unser Sex eine Botschaft.“



Text: King Clode
Bilder: Das weisse Kaninchen

13. März 2008

SBB-Arbeiter streiken weiter

Das Transportgeschäft der SBB rentiert nicht. Um das Problem zu lösen wollen die SBB-Cargo Stellen abbauen. Ein Interview von Andreas Meyer, bei dem der Chef der Bundesbahnen und damit auch dem finanz-kargen Cargo-Sektor mit süffisantem Grinsen erklärte, dass 400 Arbeiter auf die Strasse gesetzt werden, konnte die bald Arbeitslosen nicht besänftigen. Zumal die Führungsetage (soweit sie das Prädikat Führung noch verdient) mit ihrer eigenbrötlerischen Misswirtschaft für die miesen Geschäftsergebnisse verantwortlich ist.
Nach der schweizweiten Empörung über die geplante Restrukturierung - mein Gott, Massenentlastung kann so gut klingen - krebst die SBB-Führung nun zurück. Sie bot den Arbeitern die Friedenspfeife an und versprach, die Abbaupläne auszusetzen, wenn der Streik beendet wird. Bei den (Noch-)Angestellten in Bellinzona bissen die Firmenchefs mit diesem Vorschlag aber auf Alpen-Granit und guckten in die Gotthard-Röhre. Die wollen den Streik nämlich nicht beenden. Logisch, würde das doch wieder in Arbeit enden. Jaja, die gute, alte, italienische Arbeitsmoral.
Wie die Sanierung des maroden Cargo-Bereichs nun vonstatten geht, weiss in der hochbezahlten Teppichetage niemand. Das Frivol Magazin konnte nämlich in Erfahrung bringen, dass der Plan fallengelassen wurde, das Cargo-Geschäft mit dem erfolgreichen Personen-Transportbereich zu sanieren; und wieder Leute in Güterwaggons zu befördern.

Was ist nur aus den Hippies geworden?! (Erschienen im Nebelspalter 02/08)

Vierzig Jahre sind vergangen, als die Welt von komischen Käuzen überflutet wurde. In jeder dunklen Ecke, in jedem kleinen Pärklein machte sich der süsse Duft von Marihuana breit. Die Zeit der Hippies war angebrochen. Was wurde aus diesen Typen mit ihren langen Haaren und den dreckigen Füssen? Das Frivol Magazin hat zwei Individuen aus dieser Zeit begleitet und zeigt, wie sie damals waren, und wie sie heute sind.


Früher:
Hans wurde von allen nur „Hasch“ genannt. Ständig zugedröhnt schlug er bewusst im falschen Takt auf seine Trommeln. Er wollte damit auf die Missstände in der scheinbar perfekten Konsumgesellschaft aufmerksam machen - dazu gehörte auch seine Abneigung gegen Duschen und Zahnbürsten. Die Reinlichkeits-Fanatiker waren für ihn alle Nazis, denn die Säuberung des Körpers, erinnerte ihn an den Holocaust, bei welchem man auch den so genannten Dreck auslöschen wollte. Die einzigen jedoch, die auf sein „Getrommel“ und seinen Geruch aufmerksam wurde, waren die Polizisten, deren Zellen er bald einmal sein zweites Zuhause nennen durfte.





Heute:
Jetzt schlägt Hans zwar seine Trommeln nicht mehr, dafür rührt er umso stärker die Werbetrommel. Als Marketingchef wirbt er heute für Zahnpasta und andere Hygieneprodukte. Nachdem alle einen weiten Bogen um den stinkenden „Hasch“ machten, musste er sich etwas überlegen, schliesslich wollte er den Leuten seine Überzeugungen aufdrängen. Er warf die Drogen fort und putzte seine Zähne und seinen vor Dreck strotzenden Körper. Der Geruch der Zahnpaste und des Duschgels machten ihn total high, er war ja jahrelang abstinent. Erwurde von nun an süchtig nach Zahnpasta und Duschgel, und nichts darf mehr stinken. Er warf seine Überzeugungen über Bord und stellt sich von nun an ganz in den Kampf für mehr Reinlichkeit.


Text: King Clode
Bilder: Das weisse Kaninchen

10. März 2008

US-Gouverneur macht seinem Namen alle Ehre

"Ich bin an jenen Standards gescheitert, die ich mir selbst setzte", gab der New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer zu. Der gelernte Jurist wird von der New York Times verdächtigt, nicht nur im Gerichtssaal sein Gerechtigkeitszepter geschwungen zu haben, sondern auch hinter roten Vorhängen den Vollstecker gespielt zu haben. Ganz nach dem Motto: "Homefucking kills prostitution". Das nötige Kleingeld, um seinen Wählern ein standhaftes Vorbild zu sein, dürfte er aufgrund seiner jüdischen Herkunft sicherlich gehabt haben.
Vor seiner Zeit als Gouverneur war der spitze Eliot Generalstaatsanwalt im Bundesstaat New York. Dabei sprengte er zwei Prostituierten-Ringe. Und mit seinem prallen Sack sicherlich auch mehrere Cock-Ringe. Während dieser Tätigkeit hat er zudem intensives Networking betrieben. So lernte er die grossartigsten Muschis der feuchten Ostküste kennen - oder umgekehrt. Legendär unter seinen Arbeitskollegen sei vor allem seine Zungenfertigkeit bei den Verhören gewesen. Die Nutten sollen nicht nur geredet, sondern regelrecht geschrien haben, wenn er sie sich so ordentlich vorgenommen hat.
Seine Potenz hat Eliot Sp(r)itzer ja bereits früher schon bewiesen, er hat drei Töchter. Ob er sein spezielles "Geld-für-Sex"-Programm dazu brauchte, um seiner Brut ihre künftigen Arbeitsplätze zu beschaffen, ist dem Frivol-Magazin leider nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass mit diesem Auslutscher seine politische Karriere so richtig weggeblasen wurde.

7. März 2008

Couchepin dreht durch - Nazivergleiche im Bundeshaus

Weil es so schön war, lassen wir gleich noch eine Fotostory nachrutschen.
In der heutigen Folge geht es um die Couchpin-Mörgeli-Affäre...
(rechts im Balken auch als PDF downloadbar).


Die Katze geht uns auf den Sack – Übermensch Lauriane Gilliéron setzt sich für Katzen ein

Lauriane Gilliéron, oder „D-Laurie-hani-vo-hinge-gno“, wie sie unter Produzenten auch gerne genannt wird, schämt sich Schweizerin zu sein. „Die Jagd auf schnüsigi Büsi ist in der Schweiz ohne weiteres erlaubt“, sagt sie empört und zieht ihr Schnütchen mit einem knallig-roten Lippenstift nach, für den ein Affe seinen Kopf hinhalten musste. Auch das Frivol-Magazin findet es ungeheuerlich, was man in der Schweiz alles schiessen darf. Zum Beispiel Fotos von abgemagerten Bohnenstangen mit eingefallenen Gesichtern - und keinen Brüsten, wohlgemerkt.

Doch Laurie-Ann Gill, wie sie nun genannt werden will, da Amerika viel cooler als die Schweiz sei, und Französisch eigentlich keine Sprache sei, wie sie in Übersee feststellen musste, sondern eher ein Mittel zum Zweck, ist überzeugt von ihrer guten Tat. So brachte sie gleich mehrere Boxen, mit über 100'000 Unterschriften, nach Bern. Alle wunderbar mit einem schönen Katzenfell geschmückt, um ihr politisches Statement zu unterstreichen und ihr Flair für modische Accsesoirs zu zeigen.

Für diese Kombination von modischem und politischem Bewusstsein ziehen wir den Hut, auf dass wir auch bald ein schönes Bums-Filmchen von dir betrachten können, wie es dein Vorbild Paris Hilton schon gemacht hat. Die auch modisch bewusst politisierte und die Amis aufforderte wählen zu gehen, es jedoch selbst dann nicht tat. Und auch nicht starb, obwohl das ja auf ihrem T-Shirt stand.

6. März 2008

www.jesus.ch - Gottes Sohn @ Erden

Letztens stiess ich auf die Seite www.jesus.ch. Zu ihrem Leidwesen gab es dort eine Art Kontaktformular, mit welchem man sich an das Jesus-Team wenden kann, wenn man mal nicht mehr weiter weiss. Meine Finger fingen schon an zu zucken und ich konnte nicht anders, als eine Anfrage zu senden...


Meine Anfrage:


Grüss Gott

Ich als gläubiger Mensch stellte sich mir vor einiger Zeit eine Frage, die ich leider auch mit Hilfe der Bibel nicht beantworten kann. Es ist mir überaus peinlich, denn es geht um «Sex»...
Da ich einen riesen «Dödel habe, kann meine Freundin es einfach nicht lassen, daran herumzuspielen und auch wenn mich verweigere, nimmt sie ihn einfach in die Hand und saugt mit den Lippen daran herum. Ich schliesse dann einfach die Augen und bete, dass sie endlich aufhört, schliesslich darf ich sie ja nicht schlagen. Bedauerlicherweise hat dieses Erlebnis etwas in mir "geweckt", darum meine obige Frage: Darf ich meine Freundin "anal" penetrieren, oder verbietet Gott mir das?? Bitte gebt mir einen Rat!

Euer XXX (Name der Redaktion bekannt)


Ein paar Tage später, nachdem sich Jesus.ch an Gott gewandt hat, kam folgende Antwort:

Lieber XXX


Mein Name ist XXX, und ich arbeite bei Livenet.ch. Ich gehe gerade auf "Du", wenn es Dir recht ist, weil ich denke, dass wir damit besser ins Gespräch kommen. Vielen Dank für Deine Frage.

Du hast natürlich recht: in der Bibel finden wir dazu keine direkte Antwort. Darum werde ich versuchen, Dir meine Überlegungen weiterzugeben, die ich auf Grund der Bibel bekommen habe.

Was Du andeutest, sind "Liebesspiele", dh Austausch zwischen Mann und Frau, bevor sie den Koitus haben. Ich muss Dir offen sagen: für mich gehört das ins Ehebett und nicht in die freundschaftliche Beziehung. Das heisst: haben Deine Freundin und Du die Absicht, in absehbarer Zeit zu heiraten? Wenn das nicht der Fall ist, rate ich Dir, die Beziehung zu Ende zu bringen. Ich würde sowieso in Zukunft vermeiden, solche Situationen zuzulassen, wie Du sie andeutest. "Treue" dh eine dauerhafte Beziehung, wirst Du niemals auf solchen Austausch aufbauen können. Wie gesagt: der kann eine eheliche Beziehung bereichern. Aber immer kommt es darauf an, dass beide voll dabei sein können. Du kannst auf jeden Fall Deine Freundin nicht halten, wenn Du etwas mitmachst, was Dir nicht liegt.

Möchtest Du Deine Freundin "anal penetrieren"? Denke an die Hygiene! Denke daran, dass Du damit die Frau Deines Lebens nicht in den Armen hältst. Denke daran, dass die Befriedigung der sexuellen Lust zwar im Augenblick etwas bringt, aber auf die Dauer nicht hält, was sie verspricht.

Im Ganzen rate ich Dir, einmal still zu sein und Jesus zu sagen: ich bin hier in einer schwierigen Sache. Zeige mir doch, wie ich da herauskomme. Er wird Dir Klarheit geben.


Schreib mir doch wieder, wenn Du magst.


Mit herzlichen Grüssen
XXX


Ganz nett, der Herr, wenn auch ein Bisschen verklemmt. Was er wohl von Schwulen hält, die das jedes Mal machen? Ich frage mich auch, wie ich das Kapitel «anale Penetration» in der Bibel übersehen konnte, er hat es schliesslich gefunden?! Dass er mir aber sagt, ich solle die Schnauze halten und Jesus zu fragen, wie ich den Stock aus dem Popo ziehe erscheint mir doch ein wenig paradox. So ein Wirrkopf. Lieber Herr XXX, danke für Ihren gutgemeinten Rat und das Angebot, Ihnen wieder schreiben zu dürfen, aber für den Moment verzichte ich lieber. Ich muss das Gelesene erstmal verdauen. Und es dann durch den «Darm» wieder ausscheiden.


5. März 2008

Zurück zum Blick-Fang

Sie ist wieder da! Die beliebteste Wixvorlage für notgeile, alte Säcke: Das barbusige Blick-Weib. Lange mussten die Senioren warten, bis das auflagenstärkste und inhaltschwächste Tagesblatt einsah, dass Boulvardjournalismus alleine nicht reicht, um ein paar hundert Gramm Recycling-Papier loszuwerden. Sex sells gilt eben auch für die prüde Schweiz.
Nun ist es soweit, die poppige Corinne bringt den Samenstau-Damm der Rentner zum Bersten und liefert endlich wieder eine sinnvolle Beschäftigung für die parkinson-geschädigte rechte Hand. Zudem müssen die Opas sich nicht mehr gegenseitig betatschen und können nun das Geld für die teuren Porno-Magazine sparen und wieder in echte Nutten investieren.

Die 27-jährige Corinne kommt in und aus Tscherno-Biel und reitet nach eigener Aussage sehr gerne. Löblich, löblich! Dennoch möchten wir dem Blick einen Tipp mit auf den Weg geben: Wer will schon eine halbnackte Frau sehen, die seit 12 Jahren vergeben ist, eine Tochter hat und deren Oberweite seit ihrer ersten Liebe im Alter von 15 Jahren nicht mehr gewachsen ist? Genau, niemand. Also: Junge Singles müssen her; ohne Nachwuchs und mit stolzem Brustumfang. Wir sehen sie schon, die langen Schlangen am Kiosk, voll von lechzenden und sabbernden Männern und die geschniegelten Zürcher Business-Typen, die wie früher "En Tagi avec" bestellen.

4. März 2008

"Hallo, hier Hillary Clinton am Telefon..."

Dir, lieber amerikanischer Wähler,

raten wir, genau auf die Aussage im neusten Werbespot von Hillary Clinton zu hören, die da sagt: „Es ist drei Uhr morgens und Ihre Kinder schlafen sicher. Aber im Weißen Haus klingelt ein Telefon. Etwas passiert in der Welt. Ihre Stimme wird entscheiden, wer diesen Anruf annimmt.“ Bitte denken Sie da an Ihre letzte Telefonrechnung und deren Verursacher! Dann, lieber amerikanischer Wähler, wird auf einen Affen nicht auch noch eine Frau folgen – denn das wäre wohl ein weiterer Schritt zurück in der Evolution. Also bedenke: Regierung = Telefon / Telefon + Frau = Hohe Kosten / Regierung + Frau = Bankrotterklärung einer Weltmacht; und das will ja keiner.

Auf deinen gesunden Männerverstand hoffend
Dein Frivol Magazin

Fotolovestory: Ein Tag bei den Zeugen Jehovas

Und hier unser Exklusiv-Bericht von der Front.
Zum Vergrössern einfach auf das Bild klicken.
Oder rechts im Balken als PDF downloaden.

Viel Spass.


Und du, liebe Polizei in Schwyz,

hast dich sehr bemüht, für das Wohl der Schweizer Bevölkerung zu sorgen. Trafen sich ein paar Nazis auf dem Hauptplatz deines schmucken Städtchens um mal wieder ein paar Fahnen zu schwingen, die Hand zu heben und schmutzig braune Lieder zu singen. Da hast Du dich, dank Hinweisen von der Bevölkerung, rasch auf den Weg gemacht, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen, musstest dann aber mit Bedauern feststellen, dass die Nazis schon verschwunden waren.

Vielleicht das nächste Mal den Neger gleich verprügeln, dann reicht es vielleicht noch, deinen Freunden die Hand zu schütteln, bevor die im Helvetia ihren Becher kippen gehen.

Auf dein baldiges Erscheinen freut sich
Das Frivol Magazin




28. Februar 2008

Mitteleuropa hat ein neues Feuchtgebiet: Charlotte Roche

Das haben wir heute im nationalen Schundblatt Nr. 1 entdeckt. Die alte Quasselstrippe und offizielle Damm-Massage-Anhängerin (Der Damm ist da wo die Sonne nicht scheint) Charlotte Roche hat ein Buch unter dem Titel "Feuchtgebiete" herausgegeben. Darin geht es vor allem um eines: das Eine.
Um ficken, knallen, den Kasperli in die Schlucht hüpfen lassen, stöpseln, ein Rohr verlegen, den Lachs reinhängen lassen, den Stupi verstecken, den Früchtejoghurt aufmachen (Bild), der Katze was zu füttern geben, die Alte deuen, rattern, die Alte durch die Hecke ziehen, die Alte wegflexen, poppen, striegeln, bumsen, voneinandernehmen, zureiten, den Lümmel versenken, flachlegen, die Beine breitmachen, lecken, blasen, vögeln, Penetration in alle Körperöffnungen, durchnudeln, pimpern, stossen, lutschen, begatten,beischlafen, kopulieren, aufbocken, ausleiern, bämmsen, koitieren, bangen, die Alte wegbomben, befruchten, beglücken, nussen, öcken, orgeln, bestäuben, bimsen, schottern, schustern, bocken, stopfen, brauen, mobbeln, moppeln, brätschen, buckeln, stechen, buddern, bügeln, holzen, hühnern, vergenusswurtzeln, vergewohlwurschteln, kacheln, knättern, auswuchten, bamsen, knattern, knödeln, knüppeln, lunsen, mausen, spreizen, mortern, nageln, pudern, rumpeln, rammeln, schnackseln, ranzen, in die Muschi rotzen, regern, knäckern, reinhalten, in die Grotte rotzen , reinlunzen, reinmalochen, bürsten, dengeln, die Schlange verstecken, drübersteigen, drüberrutschen, stecken, dübeln, durchnehmen, schenkeln, durchwämsen, durchziehen, machen, einen wegstecken, einen reindrillern, einen verstecken, einen versenken, einlochen, rödeln, rummsen, eispatzeln, es treiben, eugeln, flexen, geigen, hobeln, weggrätschen, wegpimmeln, höcken, reinjaucken, höckern, reinquetschen, rein tun, riestern, wegstecken, rütteln, scharren, den Lörres reinhalten, den Nippel durch die Lasche ziehen, schaukeln, einparken, schnenkeln, schwängern, schweißen, die Furche nachziehen, spaxen, streicheln, vergenussferkeln, verknusematuckeln, vernaschen, wämmsen, werken, ausbeulen, ballern, bummern, das Deck schruppen, den großen Bären reiten, den Bus einparken, die Alte wegholzen, die Briefmarkensammlung zeigen, die Palme pflanzen, die Quetschen quetschen, die Schlange schwimmen lassen, scheppern, Doktor spielen, donnern, eine Cremefüllung verpassen, einen zwischen schieben, keutern, knattern, möhren, schraddeln, sich den Biba abrubbeln, Snu-Snu, verentwederodern, einen Braten in die Röhre schieben, einen reinglitschen lassen, einflantschen, eugeln, fruchteln, förstern, hödnen, imkern bis der Honig fliesst, in die Muschel rotzen und vergewohltätigen…
Im Grunde geht es im Buch um verdorbenen, hemmungslosen, dreckigen Sex. So wie Sex eben ist, wenn er richtig gemacht wird. Das Frivol-Magazin lädt Charlotte Roche ganz herzlich ins frivole Hinterzimmer ein, am liebsten natürlich durchs Hintertürchen, für eine ausgiebige Damm-Massage. Dabei würden wir vermutlich öfters mit der Hand mal abrutschen - beidseitig versteht sich.
Wer weitere Begriffe zur schönsten Hauptsache der Welt weiss, kann diese uns gerne mitteilen. Einfach einen Kommentar hinterlassen. Wir freuen uns auf Eure Ergüsse!

Die SVP schweigt - Jasmin Hutter ist zu keiner Stellungnahme bereit

Die SVP war die stolze Gewinnerin der Wahlen 2007, und benahm sich dementsprechend abgehoben. Doch die harte Landung des stolzen Schwanes kam prompt, als ihr Maskottchen, nein nicht Zottel, der andere Bock, aus dem Altherren-Rat rausgeschmissen wurde. Wer so eitel ist, kann so etwas schwer ertragen. Doch ist die Politik eigentlich nicht der Ort für Eitelkeit, dafür gibt’s den Fussball. So fand ich das sehr verstörend, dass die Partei laberte die Regierung hätte den Volkswillen nicht wahrgenommen, nur weil ein einziger Mann nicht mehr im Bundesrat vertreten ist. Nach der Abwahl Blochers vermeldete die SVP, dass die beiden Bundesräte Schmid und Widmer-Schlumpf nicht mehr in der SVP-Fraktion seien. Die SVP zog sich also aus ihrer Verantwortung und ist nicht mehr in der Regierung vertreten. Ich frage mich nun, wer den Volkswillen nicht wahrnimmt. Bei einem Wähleranteil von 30% ist man nicht einmal mehr in der Regierung vertreten, und das soll Volkeswillen sein? In diesen Diskussionen hat sich vor allem eine besonders dumm hervorgetan – Jasmin Hutter. Die Jung-Nationalrätin machte mich mit ihren Äusserungen wütend, als ich dann per Zufall noch auf ihre Homepage geriet, konnte ich nicht anders und musste sie einige Dinge fragen. Bis heute hat sie meinen Brief nicht beantwortet...

Nur für Euch, liebe Leser, der unbeantwortete Brief an Jasmin Hutter.
(Um den Brief lesen zu können, nur auf das Bild klicken.)


27. Februar 2008

Vincent Raven - the next Uri Geller


Die Schweizer befinden sich momentan ja richtig im Hoch, auf jeden Fall auf dem Volksverdummungs-Sender ProSieben. Patrick Nuo wurde zweiter in der Sturz- und Knochenbruch-Show "Stars auf Eis". Die Hoffnung, dass der Sänger ordentlich auf die Schnauze fällt, sich den Kehlkopf kaputt macht und nicht mehr singen kann, war leider vergebens. Dann Stefanie Heinzmann, eine Walliserin, die in der Schweiz die meisten nicht einmal verstehen und die noch nicht mal Englisch kann, gewann den Songcontest von Stefan Raab und singt nun ein englisches Lied.

Und jetzt der Knüller: Der Patrick Swayze Verschnitt Vincent Raven ist der nächste Magier-König. Das sinnlose Aneinanderreihen von Buchstaben und vier widerliche Aasgeier haben dem trägen Scharlatan gereicht, um 100 000 Euro zu verdienen. Und nur, weil er früher keine Kollegen hatte, wurde er zum Rabenvater. Sodomismus ok, polygamer Sodomismus geht ja auch noch, aber mit Raben? Ein Tier, für das die meisten Menschen nur gerade eine Ladung Schrot übrig haben? Der hat doch einen Vogel. Aber leider hat es Katja Flint ja verpasst, solch gottlosem Treiben Einhalt zu gebieten. Zweimal hatte sie die Gelegenheit, den wehrlosen Rabenflüsterer im Sarg einzuäschern. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, das richtige Holzpijama abzufackeln. Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass Vincent Raven möglichst schnell den verbogenen Löffel abgibt.

Nur Mut, alter Zausel!

Wie heisst es doch so schön: Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!


Nach Baschis "Bring en hei" - Das Frivol Magazin wärmt auf!

Ja, es ist wieder Saison für aufgewärmten Bockmist. Waren es in den 90-ern die unsäglichen Technocovers, ist es heute Baschi mit einem...oh, genau: Techno-Cover, seines sonst schon schlechten Songs „Bring en hei“. Was eigentlich die rüde Aufforderung seines Produzenten an seinen Assistenten war, Baschi endlich aus dem Studio nach hause ins Bett zu bringen. Da schon 22.00 Uhr durch war, und der kleine Baschi nicht so lange aufbleiben darf, weil er sonst am nächsten Tag wegen seiner Müdigkeit so aufgedreht ist. Doch Baschi roch den grossen Hit und nuschelte zu lauen Gitarrenriffs, diesen Satz bis zum Geht-nicht-mehr ins Mikrophon. So entstand der Hit, der uns fast die WM `06 zerstörte und nun will uns Baschi diesen abgelutschten Song noch einmal andrehen: SF und UEFA sei dank.

Und wenn solche Irrenanstalten wie die UEFA und SF Reste von gestern aufwärmen, kann das Frivol-Magazin das auch und bringt ebenfalls Altes mit neuem Touch.

Unsere Liste der Top-Resteverwertung nach „Bring en hei“:


Mutters aufgewärmten Kartoffelstock von gestern, jetzt mit Bohnen.


















Revival des Helmut Kohl - als Gemüse.























Ötzi, aufgetaut, jetzt mit lustigem Hut.




















Und die Action-Figur Adolf Hitler mit neuem Accessoir: Neu! Kauft euch „Adolf Hitler Maler“!

Neues vom Blick

Endlich sagt's mal einer:


26. Februar 2008

Mund auf und staunen - Der Frühling ist gerettet

Nun ist die gute Meldung offiziell. Ex-Miss-Schweiz Anita Buri hat sich von Marc Hodel scheiden lassen. Zuletzt konnte auch der vielversprechende Name des ehemaligen GC-Verteidigers die frühere Klubschlampe nicht zum Bleiben überzeugen. Als die Nachricht von der Scheidung publik wurde, sollen übrigens auffällig viele GC-Spieler nicht zum Training erschienen sein. Torhüter Eldin Jakupovic wurden vorerst die besten Chancen bei Buri eingeräumt, da die beiden eine wichtige Gemeinsamkeit aufweisen: Beide wissen, wie es ist, wenn man jeden reinlässt.

Beruflich ergeben sich mit der Trennung für Buri aber einige Schwierigkeiten, da ihr früherer Job als Mannschafts-Luder bei all ihren Lieblingsklubs bereits vergeben ist. In Basel sieht Gigi Oeri diesen Job als Chefsache an, und auch Mascha Santschi steht immer noch auf Young Boys. In Thun wurde Buri der Rang sogar von einer Minderjährigen abgelaufen.

Da ein Transfer zu einem anderen Klub also ausgeschlossen war, wechselte Buri gleich die Sportart. Sie hat mit "Tour de Suisse"-Chef Armin Meier einen Ex-Radler gefunden, der nicht das gleiche Defizit wie Lance Armstrong aufweist und sich dank jahrelangem Dopingkonsum so richtig spritzig fühlt. Ob die beiden schon an Kinder denken ist dem Frivol-Magazin leider nicht bekannt. Sollte es aber so sein, sind wir überzeugt, dass Anita Buri nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz auch noch Miss Geburt wird.

Fortsetzungs-Krimi: Die Rosen Verschwörung - 2. Teil: Gefangen

Veröffentlicht auf students.ch

Der Kopf schmerzt, als Kelvin wieder erwacht. Er will die Beule ertasten, damit er sehen kann, wie gross sie ist. Doch seine Arme lassen sich nicht bewegen. Er ist an einen Stuhl gefesselt. Kelvin versucht sich zu befreien, indem er seine Arme windet, doch der Versuch scheitert kläglich und er muss aufgeben, weil das Seil in sein Fleisch schneidet und es anfängt zu bluten. Vor ihm steht ein Tisch, wie er in der schwachen Beleuchtung erkennen kann. Das Licht kommt von einem kleinen vergitterten Fenster am anderen Ende des Raumes. Er schaut sich weiter um. Sein Nacken schmerzt, wenn er seinen Kopf bewegen will, doch das ist ihm egal, er will wissen, wo er hier gelandet ist. Doch das Tageslicht ist zu schwach, um den Raum richtig auszuleuchten. Das einzige das er noch entdecken kann, sind die Rohre an der Decke. Der modrige Geruch lässt ihn vermuten, dass er sich in einem Keller befinden muss. So blickt Kelvin in die schwarze Leere. Er kann nichts erkennen, er hört auch keine Stimmen oder sonstige Geräusche – es ist mucksmäuschenstill. Er weiss nicht, ob er rufen soll, damit ihn jemand hört, oder ob er lieber still bleibt, damit sein Entführer nicht merkt, dass er schon wach ist. Sein Ungewissen und seine Angst lassen ihn stumm bleiben. „In was bin ich da nur hineingeraten“, überlegt er sich. Ihm ist klar, dass seine Entführung mit dem Mord an Mario zu tun haben muss. Leider weiss er zu wenig über die Freizeitbeschäftigungen seines Kollegen, doch dass er in irgendwelchen komischen Kreisen verkehrte, da ist sich Kelvin sicher. Er überlegt eine Weile, was sein Mitstudent getan haben könnte, da übermannt ihn wieder die Müdigkeit.

Nach einer Weile weckt Kelvin ein Geräusch. Eine Türe geht auf, die Türe zu seinem Raum. „Es kommt jemand“, flüstert Kelvin vor sich hin. Dann sieht er eine schwarze Gestalt die Treppe herunterkommen. Kelvin will jetzt wissen, was das Ganze hier soll und ruft: „Warum haltest du mich hier fest? Was habe ich dir getan?“ Die Gestalt zuckt kurz zusammen, hat sich aber schnell wieder gefangen. Sie trägt zwei Schüsseln in ihren Händen, kommt auf ihn zu und stellt die Schüsseln auf den Tisch vor Kelvin. „Sprich mit mir, was soll das hier bedeuten?“ Doch die Gestalt dreht sich um und verschwindet wieder die Treppe hinauf. „Und wie soll ich essen, ohne meine Hände?“, ruft Kelvin der Gestalt noch nach, doch die verschwindet ohne Worte hinter der Tür. Kelvin schaut sich an, was ihm hier kredenzt wurde. In der einen Schüssel sind rote Bohnen, die noch leicht dampfen, wie er noch knapp erkennen kann, in der anderen Wasser. Es sind weniger Schüsseln, als Fressnäpfe für Hunde, in denen er sein dürftiges Mahl bekam. Jetzt wurde ihm auch bewusst, wie er essen sollte. Sein Entführer will ihn demütigen, indem er ihn zwingt, wie ein Hund zu fressen. Eigentlich sträubt er sich innerlich dagegen, seinem Entführer diesen Gefallen zu tun. Doch er konnte seit seiner Ankunft in der Schweiz noch nichts zu sich nehmen, und sein Hungergefühl ist nicht gerade klein. Der Dampf der roten Bohnen steigt ihm in die Nase und er kann sich nicht mehr zurückhalten. Er hält seinen Kopf über den Futternapf und schnappt nach ein paar Bohnen. Sie sind noch heiss und er muss die Hälfte wieder ausspucken, damit er sich nicht den Mund verbrennt. Danach leckt er Wasser aus der anderen Schüssel. Es gelingt ihm immer besser, die heissen Bohnen richtig zu schnappen und so kann er seinen Hunger stillen. Sein ganzer Mund, sein T-shirt und der ganze Tisch ist voller Sauce als er mit dem Essen fertig ist, doch er ist satt. Nach kurzer Dauer geht die Türe wieder auf und die kleine Gestalt kommt hinunter getrippelt. Ihm fällt auf, dass die Gestalt trotz ihrer gebückten Haltung ziemlich grazil läuft. Wieder fragt er sie, was das ganze soll, und wieder antwortet sie ihm nicht. Der Kopf der Gestalt ist verdeckt unter einer Kapuze, doch als die Gestalt sich über die Schüsseln beugt, fallen der Gestalt ihre langen Haare aus der Kapuze. Kelvin erschrickt: „Es ist ein Mädchen!“

20. Februar 2008

Schwule Fussballer - Religion und Sexualität

Nach dem Seite-3-Girl enthüllte der Blick mal wieder etwas ganz schmackhaftes: Schwule Fussballer. Den meisten war schon immer klar, dass Fussballer schwul sein müssen. Wer sich so zurecht macht, um unter Männer ein bisschen zu "spielen", oder gleich bei der kleinsten Berührung und Kratzer schreit wie am "Spiess", der muss die feminine Seite verinnerlicht haben und sucht nach kräftigen Schultern, die ihn beschützen.

Doch Fussball ist Religion, und Religion tut sich schwer mit der Sexualität, wie man zur genüge an den Sex-Skandalen der Priester sehen konnte. So wird Sexualität schnell unter den Teppich gekehrt und weggeschaut, wenn Beckham, nachdem er sich nach seinem Duschmittel bücken musste, wieder roten Analausfluss hat. Oder wenn immer mehr Kinder nicht mehr in die Kirche gehen wollen.

Soweit sind wir also in unserer hochsexualisierten Gesellschaft.

Übrigens: Das Frivol Magazin ist auch eine Religion, und das Pferd in unserem Stall wird nicht nur zum Reiten gebraucht...das wird ab und zu auch so richtig durchgestriegelt.

14. Februar 2008

Endlich: Obama schlägt Clinton

Was niemand mehr für möglich hielt, ist endlich eingetroffen:
Barack Obama verpasst der hysterisch grinsenden und winselnden Hillary ein saftige Ohrfeige.

Bravo, Obama, damit hast Du unsere Stimme verdient (theoretisch).

Vermisste Katzen von Holderbank: Täter gefunden!

Das Frivol-Magazin deckt auf: So sieht der Katzengourmet aus...


13. Februar 2008

Aus dem Labor entwischt und gleich Stunk gemacht - Dr. G. über Couchepin und Mörgeli

In unseren Labors züchten wir hochpotente Reime- und Textemonster um in Zukunft die ganze Welt mit unseren Wortakrobaten zu erobern. Wie ja jeder weiss, sind Worte stärker als Waffen und um die Weltherrschaft zu erlangen, das oberste Ziel des Frivol Magazins, reicht eine schnöde Atombombe leider nicht aus.

So tüfteln wir seit einigen Jahren an menschenähnlichen Wesen herum, um DIE Wortwaffe zu finden. Unser grösstes Projekt und auch das erfolgreichste ist "Dr. G.". Bereits einmal konnte er uns entkommen und textete unser Gästebuch voll, nun ist er uns schon wieder entwischt und lässt nun die beiden Kontrahenten im Mengele-Mörgeli-Skandal wissen, was Sache ist.

Wir konnten zwei Briefe von Dr. G. ausfindig machen. Den einen an Couchepin und den anderen an Mörgeli.

Der Brief an Couchepin:
Vielen Dank Herr Couchepin
Ihre Affinität zu Vergleichen mit dem Dritten Reich sorgt doch immer wieder für grosse Erheiterung. Und auch wenn ihre Kollegen in der Politik nicht alle darüber lachen können, wir können's. Schön ist vor allem, dass Sie Ihren Spruch nach den verhaltenen Reaktionen in der Kommission noch einmal wiederholt haben, um doch noch einige Lacher zu erhaschen. Wir sehen schon, Sie haben das Wesen eines Running Gags begriffen. Bei aller Freude müssen wir Ihnen hier dennoch mitteilen, dass Ihr Vergleich hinkt. Herrn Mörgeli mit Dr. Mengele zu vergleichen... Schliesslich ist Herr Mörgeli ja Propagandaminister und linientreuer Parteisoldat.
Ein kleiner Tipp auch noch für Ihre Deutschlandreise. Auch wenn Sie ein Freund von Nazi-Vergleichen sind und auch wenn Sie das Prinzip des Running Gags begriffen haben. Sprechen sie die Bundeskanzlerin unseres nördlchen Nachbarn bitte nicht mit Frau Eva Braun an. Darüber kann in Deutschland niemand lachen, noch nicht einmal vereinzelte Kommissionsmitglieder. Auch nicht bei mehrmaligem Wiederholen...


Der Brief an Mörgeli:
Lieber Christoph
Mit viel Erstaunen haben wir in der Tagesschau einen ganz bizarren Zufall beobachtet. Welch ungeheuer glückliche Fügung doch für dich, dass du just in der letzten Woche in der im KZ Buchenwald zugegen warst. Warst du wirklich beruflich da und es war Schicksal? Das würde ja bedeuten, dass Gott SVP-ler ist. Oder machst du öfters Ferien an solch traurigen Orten und vergnügst dich dann mit kleineren Güterzugfahrten? Was man halt so tut, als Vizepräsident der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Hat dich das Schweizer Fernsehen auf Kosten der Steuerzahler kurz nach Buchenwald geflogen, um einen dummen Scherz zur Staatskrise aufzublasen? Wir wissen es nicht.
Wir wissen aber, dass dich der Vorfall sehr mitgenommen hat. Denn dir ist das Andenken der vielen ermordeten Juden sehr wichtig. So wichtig, dass du gegen den Willen der Stiftung Buchenwald – in der drei ehemalige Häftlinge des Lagers einsitzen – ein Interview mit dir im KZ hast machen lassen. Wir sind gerührt!

12. Februar 2008

Endlich! Die Lösung im Gammelfleisch-Skandal



Laufend erbricht man sich nach dem Besuch beim Türken, oder kackt braunes Wasser nach einem Züri Gschnätzlets im „Heimetli“, der alten Spelunke um die Ecke. Die Zeitungen sind voll von Berichten über Gammelfleisch und vergiftetem Biofleisch, doch was machen mit all der verdorbenen Ware?

Es gibt sie noch, die innovativen deutschen Unternehmen. Schon verloren geglaubt, unter all dem Gejammer, ist eine Firma ihrem Namen gerecht geworden. Nachdem die Berichte über das Gammelfleisch in der ganzen Welt gelesen wurde, sank die Nachfrage nach Ekelfleisch rapide. Vorher war es noch total „IN“, sich den Magen verderben zu lassen (man siehe Mc Donalds), doch die Journalisten haben es geschafft das verdorbene Fleisch schlecht dastehen zu lassen und einen Trend zu tilgen. Gammelfleisch ist einfach nur noch „OUT“. „Gammel Engineering“ musste also nach einer anderen Möglichkeit Ausschau halten, um die riesigen Bestände an schlechtem Fleisch loszuwerden.

Die Lösung war nicht weit entfernt. Nach all den Diskussionen zur Klimaerwärmung war das Ergebnis klar. Da die giftigen Stoffe im Ekelfleisch stark brennbar sind, wurde kurzerhand eine „Hackschnitzelheizung“ entworfen. Diese Heizung brennt nur mit Hackschnitzel der übelsten Sorte. Haben Sie wieder einmal Fleischreste zu lange herumstehen lassen? Kaufen Sie Ihr Fleisch nur beim Billiganbieter, und wissen nun nicht, was mit dem Fleisch anstellen, und der Katze wollen Sie dieses Fleisch auch nicht antun? Dann ist diese Heizung ihre Rettung und der Gammelfleischberg innert kürzester Zeit in eine wohlige Wärme umgewandelt.

Wir finden, diese innovative Idee hat den Unternehmerpreis garantiert verdient! Hut ab!

11. Februar 2008

Fortsetzungskrimi: Die Rosen Verschwörung (1. Teil)

Veröffentlicht im students.ch-Printmag (18.02.2008) und auf www.students.ch.

Es ist stickig und heiss, und die schmutzige Wäsche hat sich immer noch nicht von selbst gewaschen. Der stechende Geruch von Schweiss, der sich wochenlang in die dreckigen Kleider frass, erfüllt das kleine Zimmer im Studentenwohnheim. Kelvin schmeisst seine Reisetasche hin, die ihn nach Ayia Napa begleitet hat. Drei Wochen saufen schwächt den schmächtigen Körper. Er schiebt die Post beiseite, die sein Komillitone Mario fein säuberlich auf seinem Bett platziert hat und legt sich hin. Er greift zum ersten Brief. Der Brief ist nicht adressiert. Kelvin öffnet das Couvert und zieht das Stück Papier heraus. „Komm so schnell du kannst zu mir! Wir müssen reden! Gezeichnet: Mario“. Kelvin überlegt, ob der Typ wohl noch Geld fürs Postholen will. Mario besuchte mit Kelvin letztes Semester den Kurs „Weibliche Führungskräfte – Eine Erfolgsstory“, für den er sich nur eingeschrieben hatte, weil da die Frauenquote am höchsten war. Der einzige männliche Student neben ihm war eben Mario, der sich bereit erklärt hat, den Postdienst zu machen, während Kelvin in Ayia Napa abfeierte.

Die kleine Wohnung die Mario bewohnt, befindet sich gleich um die Ecke des Studentenheims. Trotz der Müdigkeit nimmt Kelvin den Brief und macht sich auf den Weg zu Mario. Schliesslich ist er ihm ja auch zu Dank verpflichtet, und vielleicht hat Mario ja sogar etwas gekocht und Kelvin hätte nichts dagegen, wieder einmal etwas Richtiges zwischen die Zähne zu kriegen. Als er vor Marios Türe steht, bemerkt er, dass sie nur angelehnt ist. Kelvin ruft laut Marios Namen. „Mario, bist du da? Hallo!“ Doch niemand antwortet. Vorsichtig öffnet Kelvin die Türe. Als sein Blick auf den Sessel, der mitten im Zimmer steht, fällt, zuckt er fürchterlich zusammen. Sein Studienkollege liegt blutüberströmt auf dem Sessel. Der ganze Körper ist von Kratzern übersät, als hätte sich ein wildes Raubtier über ihn hergemacht. Kelvin geht langsam auf den Leichnam zu, als würde ihn ein unsichtbares Band dahin ziehen. Seine Sohlen geben bei jedem Schritt ein schmatzendes Geräusch von sich. Da fällt Kelvin auf, dass der ganze Fussboden mit Blut bedeckt ist. Kreidebleich bleibt er vor dem toten Mario stehen und beugt sich über das entstellte Gesicht. Trotz den tiefen Wunden, erkennt er die Gesichtszüge seines Mitstudenten.

Da knarrt plötzlich die Tür und eine Stimme ruft: „Halt! Was tun sie da?“ Erschreckt dreht sich Kelvin um und sieht die dunkle Gestalt in der Türe stehen. Kelvin zittert am ganzen Körper. Die Gestalt kommt schnellen Schrittes auf ihn zu. Erstarrt bleibt Kelvin stehen und lässt zu, dass die Type ihn packt. „Polizei, mein Name ist Doussone, Kommissar Doussone. Was machen sie hier?“ Bevor Kelvin etwas erwidern kann, wird er von zwei weiteren Polizisten abgeführt und direkt ins Revier gebracht. Dort wird er in einen kleinen Raum gesteckt und für zwei Stunden mit einem schweigenden Polizisten eingesperrt. Kelvin sitzt verdattert da und versucht die Bilder aus seinem Kopf zu verdrängen. Plötzlich geht die Türe auf und Kommissar Doussone betritt den Raum. Der zündet sich gleich eine Zigarette an und fängt an, auf Kelvin einzureden. „Was hatten sie da zu suchen? Woher kennen sie den Mann?“ Kelvin bringt kein Wort heraus. Seine Stimmbänder versagen, wenn er unter Druck steht. Dies ist ihm auch schon oft an Vorträgen passiert, was ihm jedes Mal peinlich war. Den Worten nicht mächtig, zieht er den Brief heraus und reicht ihn dem Kommissar. Der schaut kurz darauf und nickt. „Wie heissen sie? Was haben sie mit dem Toten zu tun? Reden Sie, verdammt nochmal!“ Langsam hat sich Kelvin wieder gefangen und gibt dem Kommissar bereitwillig Auskunft. Nach einer weiteren Stunde wird Kelvin entlassen. Draussen ist es bereits dunkel und Kelvin freut sich auf sein Bett. Als er die Türe zu seinem Zimmer öffnet, kommt ihm ein fremder Geruch entgegen. Es sind nicht die stinkenden Socken, die in seinem Zimmer liegen, nein, statt dem Schweissgeruch kitzeln ihn jetzt wohlig blumige Düfte in der Nase. Zuerst denkt er sich, dass seine Mutter gekommen war und sein Zimmer putzte. Doch ihm wird schnell bewusst, dass das ist nicht möglich sein kann. Seine Eltern verweilen immer noch auf einer Kreuzfahrt, die erst in zwei Monaten am „Kap der guten Hoffnung“ endet. Der Geruch macht ihm Angst. Da sein Zimmer dunkel ist, sucht er den Lichtschalter um Licht zu machen. Er tastet an der kalten Wand entlang, bis er etwas weiches, warmes berührt. Er stösst vor Schreck einen spitzen Schrei aus. Etwas Hartes trifft seinen Kopf und er hört nur noch, wie jemand ruft: „Halt dich da raus!“ Dann wird alles schwarz um ihn.



Text: King Clode
Bild: Das weisse Kaninchen


Wie es weitergeht, seht ihr hier auf frivolmagazin.net und auf students.ch

8. Februar 2008

Neuer Pädo-Trend aus Bagdad: Al-Kaida bildet Kindersoldaten aus

Wie der Blick heute titelt, setzen die Terror-Brownies der Al-Kaida (auch Al-Qaida, El-Kaida etc.) jetzt auf den Nachwuchs.

Wir fragten uns nur; wenn dann im Jenseits 70 rollige Jungfrauen darauf warten, von gestandenen Männern über den Riemen gezogen zu werden und dann plötzlich ein 10-jähriger Maskenmolch vor ihnen steht, ist das dann nicht irgendwie – Unzucht mit Minderjährigen?

Aber das kümmert dann ja sowieso kein Schwein mehr.


Ausnahmsweise mal neidisch: Euer Frivol-Magazin





Quelle
: http://www.blick.ch/news/ausland/sie-machen-kinder-zu-terroristen-82834

Wissenswertes für die Werbebranche: Wie Frauen und Männer Kaufentscheidungen fällen

Zum vergössern auf das Bild klicken.

7. Februar 2008

Nach Gammel- und dioxinhaltigem Biofleisch - Die Alternative

Letztes Jahr machte das Gammelfleisch Schlagzeilen, dieses Jahr sind die Dioxin-Werte des Fleisches, vor allem Bio-Fleisch, zu hoch. Wenn man selbst dem vertrauenswürdigen Türken um die Ecke nicht mehr trauen kann, und Bio-Fleisch einen vergiftet, was bitte, soll man sonst essen? Und bitte liebe Vegetarier - „Kein Fleisch“ ist keine Lösung.

Wie der treue Leser schon weiss, ist das Frivol Magazin innovativ und ständig auf der Suche nach geeigneten Lösungen. Wir forschten lange und machten es uns nicht leicht, doch jetzt können wir euch DIE Variante zu heuchlerischem Fleisch, die Bio vortäuschen, aber höchst toxisch sind, anbieten:

Nach dem „Belegten Brot“ kommt nun endlich das „Betagten Brot“:
Während man beim Kauf von Bio-Fleisch nie weiss, was einen erwartet, ist man sich beim „Betagten Brot“ sicher: Das ist hochgiftig. Das „Betagten Brot“ lässt sich beliebig zusammenstellen. Hier präsentieren wir euch unsere Lieblingsvariante: „Rolling Stupid“. Das luftig leichte Gehirn von Lys Assia, mit der zähen Lederhaut ergänzt sich wunderbar mit dem drogendurchtränkten Körper von Keith Richards, diese Kombination lässt einen fliegen…oder von unsäglichen Bauchschmerzen geplagt am Boden herumrollen. Auf jeden Fall ist das lästige Denken für die nächsten Tage vorbei.

En Guete.

5. Februar 2008

Aufgedeckt: Die Tränentricks der Hillary Clinton

Der US-amerikanische Wahlkampf befindet sich im Endspurt. Während sich die kriegsgeilen Republikaner gemächlich zurücklehnen, ist den beiden Demokraten-Kandidaten jedes Mittel recht, um zu gewinnen. So griff Hillary bereits früh in die Frauen-Trickkiste und fing bewegt und bewegend an loszuflennen. Hillary war das zwar scheisspeinlich, doch dachte sie sich wahrscheinlich «lieber 'ne Frau als ein Neger». Nun ja, wir denken das Gegenteil, aber das ist halt Amerika.
Wir fragten uns, wie die geprellte Ehefrau bloss so gut künstlich afangen kann zu heulen. Und siehe da, unsere Spitzel wurden fündig. Folgende Strategien hat sich die Ex-First-Lady zurechtgelegt:


1. Strategie: Wenn keiner hinsieht, klatscht ihr Bill eine Ohrfeige ins Gesicht, wie er es sonst nur bei Monica von hinten macht. Der Effekt setzt sofort ein.















2. Strategie: Wenn Bill nicht gerade zur Stelle ist, denkt sie einfach an die lustigen «Diktatstunden», die er mit Monica erlebt hat. Für die sibirisch-kalte Hillary zwar noch kein Grund, gleich zu weinen, aber immerhin ein Anfang.

Juhuu: Fasnacht beim Frivol-Magazin




Das Bild zeigt Frivol-Superstar «das weisse Kaninchen» in überschwänglicher Partylaune.

Hach, wieso kann nicht jeden Tag Fasnacht sein...?

Dirty-Miss: Amanda Ammann stösst Lys Assia vor den Kopf


Unsere Miss Schweiz Amanda Amman hat es faustdick hinter den Ohren. Das kleine Luder empörte die Schweiz mit wüsten Ausdrücken wie „huere cool“ oder dem ganz bösen „huere krass“. Wie Professorin Helen Christen dem Blick sagte, seien vor allem ältere Menschen bei solch argen Auswürfen vor den Kopf gestossen. So sagte Werner (76): „Gopferdeckel, däm Dräckswiib, söttme mau zeige wo dr Hammer hängt!“ Auch Lys Assia (83), hirntot, meldet sich aus dem Reich der Zombies. Für sie sollte man solch eine Fresse mit Seife auswaschen. Deine Fresse, liebe Lys, wurde wohl schon oft genug ausgewaschen, wäre es doch dringend wieder einmal nötig, dass man mit einem Bügeleisen drüber geht – bei den Falten. Dein altersschwaches Geschwafel geht uns langsam aber sicher auf den Keks. Uns ist es scheissegal, ob du den ersten Eurovision-Contest gewonnen hast. Schliesslich habe ich auch einen Entsafter beim Nebelspalter gewonnen, und gebe damit nicht so an. Und Amanda ist um einiges „geiler“ als du, und auf Dirty Talk standen wir schon immer. Sabber, lechz.

4. Februar 2008

Au weia: Ottmar Hitzfeld will Nazis trainieren

Als ob wir nicht scho genug der braunen Horde bei uns hätten, will jetzt auch noch der Bayermann sein Senfgas dazugeben. (Fast) O-Ton von Hitzfeld: «Ein Land zu zertreten, auf einen Punkt genau eine Mannschaft zu führen und sich für den Weltkrieg 2010 zu qualifizieren, das wäre doch ein guter Untergang für mich in den Führerruhestand».
Den mannschaftseigenen Gruss (Bild links) hat er zwar noch nicht ganz im Griff, dafür klappt's schon mit dem Dödelmann (nicht im Bild), der steht in Reih und Glied, so wie's sein soll.


(Herr Hitzfeld, wir entschuldigen uns für die Unterstellung, ein Nazi zu sein, natürlich sind Sie das nicht. Nur deutsch, das ist schlimm genug. Auf wenigstens einen Sieg hoffend: Ihr Frivol-Magazin)