
"Im
Zick-
Zack-Kurs durch San Francisco"
titelte der Tagesanzeiger. Im Bericht ging es nicht etwa um den Betriebsausflug der
CVP, sondern um den Olympischen Fackellauf. Das Fest der Freude und des Friedens, das alle vier Jahre stattfindet, sorgt doch für einige, nicht sehr friedliche Empörung. Die Flamme (oder
Fackel des Anstosses) wurde auf kurzfristig geänderten Routen und auf kürzerer Strecke klammheimlich an den meisten Zuschauern vorbeigeschleust. Zudem wurde die Schlussfeier abgesagt. Die Chinesen werteten den Lauf als Erfolg. Nicht weil so Proteste vor laufender Kamera verhindert werden konnten, sondern weil sie so die Zensur endlich in die USA tragen konnten. Einzige Enttäuschung für die Kommunisten war, dass unterwegs nicht eine einzige
standesrechtliche Erschiessung stattfand.
Nach all den Ereignissen rund um den Fackellauf 2008 überlegt sich das Olympische
Komittee, künftig nur noch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und Deserteuren als Fackelläufer einzusetzen. Die kennen sich aus mit der Flucht vor heiklen Situationen. Zudem soll künftig auch besser auf den
Austragungsort geachtet werden. Das Frivol Magazin hat erfahren, welche Länder dabei als Austragungsorte in Erwägung gezogen werden: 2012
Kosovo, 2016
Ruanda, 2020 Israel (zusammen mit Iran), 2024 Tschetschenien.
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